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Wer im Winter durchgefroren nach Hause kommt, gönnt sich gern ein Bad: Am liebsten heiß, wohlig duftend und mit ganz viel Schaum. Doch bei einigen Badezusätzen ist Vorsicht geboten.

Viele Badezusätze enthalten unliebsame Mitschwimmer wie Parabene, die wie Hormone wirken. Deswegen sollte möglichst genau auf die Inhaltsstoffe eines Badezusatzes geachtet werden, damit das Bad nicht nur gut duftet und entspannt, sondern im Idealfall auch noch die Haut reinigt und pflegt. Sie können "gefährliche

Eine Frau wäscht sich mit einem Schwamm in einer Badewanne voller Schaum. (Foto: Getty Images, Thinkstock -)
Nimmt sie ein Paraben-Vollbad? Thinkstock -

Mitschwimmer" in Ihrer Badewanne entlarven, indem Sie Ihren Badezusatz mit einer App wie beispielsweise "Tox Fox" checken.

Die kostenlose App "ToxFox: BUND-Kosmetikcheck" stammt vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. und klärt Sie über die Inhaltsstoffe in Ihrem Badezusatz sowie weiterer Kosmetika auf. Ebenso nützlich ist die App CodeCheck. Wer lieber liest statt surft, wird auf der Webseite der Gesellschaft für Hautgesundheit e.V. fündig: naehrstoffkosmetik.squarespace.com

Tipps für ein entspanntes Schaumbad:

  • die Badezeit von rund 15 Minuten nicht überschreiten, da die Haut sonst zu sehr entfettet oder ausgelaugt wird
  • Menschen mit Kreislauf- oder Venenproblemen oder Menschen mit zu hohem Blutdruck sollten auf ein Bad verzichten
  • die ideale Badewassertemperatur zur Entspannung liegt zwischen 36 bis 38 Grad Celsius

Schnell und günstig selbstgemacht:

Ihr Bade-Rezept

Einen Badezusatz können Sie sich mit wenig Aufwand und Geld selbst machen. Was Sie für ein Cleopatra-Bad brauchen:

  • 5 EL Mandel-, Oliven-, oder Distelöl
  • 1 Becher Sahne
  • 2 EL Honig
  • evtl. 1 Tropfen ätherisches Öl von Rose oder Sandelholz

Für jede Gelegenheit den richtigen Duft

Lavendel (Foto: Colourbox.de -)
Colourbox.de -

Wer Duft verträgt, greift für ein Entspannungsbad am besten zu einem Lavendel-, Melissen- oder Rosenöl:

  • Lavendel entspannt
  • Melisse sorgt für gute Laune
  • Bad in Rosenblüten verhilft zur Schönheit

Bei niedrigem Blutdruck oder Erschöpfung wirkt Rosmarin am besten. Bei Rückenschmerzen und Bauchkrämpfen ist die Schafgarbe ein guter Badebegleiter. Wer gegen eine Erkältung kämpft, kann seinem Badewasser ein paar Tropfen Thymian, Oregano- oder Eukalyptusöl zufügen. Durchgefrorenen hilft ein Fichtennadel- oder Wacholderöl. Damit die ätherischen Öle nicht verfliegen, sollten Sie Ihre Badeölmischung erst in das bereits eingelaufene Badewasser hineingeben. Ein Bad mit Salbei reguliert den weiblichen Hormonhaushalt in den Wechseljahren und hilft auch bei Cellulite.

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