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LED´s sind zunehmend eine Alternative zu Kerzen mit echtem Feuer. Aber auch LED-Kerzen gibt es einige Unterschiede!

LED-Kerzen enthalten Dioden, die auf Halbleiterverbindungen basieren und erzeugen beim einschalten sofort die volle Lichtleistung. Ihr Vorteil liegt in hoher Lichtausbeute, niedrigem Energieverbrauch und einer sehr hohen Lebensdauer. Deshalb sind sie auch gut im Dauerbetrieb im Außenbereich einsetzbar.

Die Funktionsweise von LED-Kerzen ist recht einfach

Anstelle eines Dochtes besitzen sie ein kleines LED-Licht. Als Energiequelle fungieren in der Regel Akkus oder Batterien, die sich im unteren Bereich der Kerze befinden. Erstere haben den Vorteil, dass sie mit einer Ladestation jederzeit wieder aufgeladen werden können. Ladegeräte für LED-Kerzen sind normalerweise im Lieferumgang enthalten. Bei flammenlosen Kerzen mit Batteriebetrieb werden Knopfzellen oder AA beziehungsweise AAA Batterien verwendet. Diese müssen regelmäßig ausgetauscht werden, die Betriebsdauer beträgt in der Regel >120 Stunden. Bei längerer Nichtbenutzung sollten die Batterien aus dem Gerät genommen werden. Inbetriebnahme beziehungsweise das Ausschalten der Kerzen erfolgt entweder über einem Schalter am Boden der Kerze, durch eine Fernbedienung oder durch eine Ausblasfunktion. Darüber hinaus kann bei einigen Modellen die Intensität des Flackerns mittels Platine im Inneren der Kerze bestimmt werden. Viele LED-Kerzen sind optisch gar nicht mehr von echten Kerzen zu unterscheiden.

Kerzentypen

LED-Echtwachskerzen

Das LED-Licht ist hierbei in eine echte Wachskerze eingearbeitet, wodurch sie besonders realistisch wirkt und von einer herkömmlichen Kerze kaum zu unterscheiden ist. Oftmals sind LED-Echtwachskerzen so modelliert, dass sie wie abbrennende Kerzen keine gerade Oberkante aufweisen.

LED-Kerzen mit Ausblasfunktion

Solche elektrischen Kerzen besitzen einen integrierten Bewegungsmelder und reagieren auf die Luftzufuhr von außen. Sie lassen sich somit wie herkömmliche Kerzen einfach auspusten.

Flammenlose Kerzen mit Timer

LED-Kerzen mit Timer besitzen eine Art Zeitschaltuhr, sodass sich die Kerze nach einer bestimmten Betriebsdauer von alleine ausschaltet. Die Intervalle lassen sich nicht individuell einstellen und liegen in der Regel zwischen vier und acht Stunden.

Elektrische Kerzen mit Fernbedienung

Solche flammenlosen Kerzen lassen sich mit einer Fernbedienung an- und ausschalten. Stehen mehrere Exemplare eng zusammen, können diese häufig alle auf einmal in Betrieb genommen werden. Die Reichweite einer Fernbedienung für LED-Kerzen liegt bei etwa sechs Metern.

Farbwechselnde Kerzen

Bunte LED-Kerzen besitzen einen integrierten Farbwechsler. Das Farbspektrum reicht dabei von Rot, über Blau bis hin zu Grün und Gelb. Das Wechseln der Farbe erfolgt entweder durch einen integrierten Timer oder mittels einer im Lieferumfang enthaltenen Fernbedienung.

Duftende Kerzen

Wer neben der gemütlichen Atmosphäre beim Betrieb von Kerzen auch auf einen angenehmen Duft wert legt, kann auch zu LED-Kerzen mit Duftfunktion greifen.

Vorteile von LED-Kerzen

  • Lange Brenndauer = auf Dauer kostengünstiger als echte Kerzen
  • Sehr hoher Sicherheitsstandard, vor allem in Haushalten mit Kinder, Haustieren oder alten Menschen
  • Keine Brandgefahr - trotzdem nicht gänzlich unbeaufsichtigt lassen, da technische Defekte immer ein Brandrisiko darstellen
  • Hinterlassen keine Wachsflecken auf Möbeln
  • Geruchsneutral, keine Rauch- oder Rußentwicklung beim Abbrennen
  • Optisch kaum von herkömmlichen Kerzen unterscheidbar: realistisch durch Flackerlicht, Auspustfunktion und Echtwachsbeschichtung.
Quelle: Real

Entsorgung

LED enthalten kein Quecksilber. Es besteht also keine Gefahr giftiger Dämpfe, wenn sie zerbrechen. Allerdings enthalten sie eingebaute Elektronik und sollten deshalb der Wiederverwertung als Elektroschrott zugeführt werden.

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