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Eine neue Küche soll schön sein. Klar! Und sie sollte unbedingt funktional sein. Hier kommen einige Tipps, wie Sie sich in Ihrer neuen Küche nach dem Einbau sicher nicht ärgern müssen.

1. Machen Sie vorab eine Stauraumanalyse

Küchenplan (Foto: Colourbox)

Listen Sie alles auf, was Sie in der neuen Küche unterbringen wollen, und verteilen Sie die Teile auf die neuen Schränke (Achtung: Innenmaß!). Hierbei können Sie auch entscheiden, welche Inneneinteilung Sie brauchen (z.B. Auszug oder Einlegeboden). Lassen Sie zehn Prozent Platz für Dinge, die Sie in Zukunft sicher gerne anschaffen wollen.

2. Überlegen Sie sich die Verkehrswege

Ein typischer Ablauf in der Küche sieht so: Der Koch oder die Köchin holt ein Lebensmittel aus dem Kühlschrank, wäscht es, trocknet es, schneidet es klein, brät es an und schiebt es unter Umständen zuletzt noch in den Ofen. Aus diesem Grund sollten Kühlschrank, Spüle, Arbeitsfläche, Herd und Backofen nahe aneinander sein und am besten in dieser Reihenfolge angeordnet.

3. Passen Sie die Arbeitshöhen an Ihre Körpergröße an

Küche (Foto: Colourbox)

Damit Sie beim Kochen Ihren Rücken schonen, sollte die Arbeitsfläche die ideale Höhe für Sie haben. Welche das ist, finden Sie heraus, indem Sie Ihre Körpergröße bis zum angewinkelten Ellbogen messen und 10-15 Zentimeter abziehen. Wenn mehrere Menschen in der Küche arbeiten, gibt es die Möglichkeit, höhenverstellbare Arbeitsflächen einbauen zu lassen. Sonst richtet sich die Arbeitsplattenhöhe am besten am Hauptnutzer.

4. Bauen Sie Spülmaschine und Backofen erhöht ein

Ihr Rücken wird sich außerdem darüber freuen, wenn Sie Geschirrspülmaschine und Backofen nicht in den Unterschrank einbauen sondern erhöht. So müssen Sie sich nicht so viel bücken.

Im Studio: Mathias Reuter, Innenarchitekt

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