Eine junge Hand hält die Hand einer älteren Person im Rollstuhl. (Foto: Colourbox, Foto: Colourbox.de -)

Gut im Alter leben

Fünf hilfreiche Tipps für die Pflege

STAND
AUTOR/IN

Einen Angehörigen zu pflegen, stellt einen vor ganz neue Herausforderungen. Hier ein paar hilfreiche Tipps, die Sie auf jeden Fall gut gebrauchen können!

1. Wie möchten Sie gern im Alter wohnen?

Je früher Sie dies klären, umso besser können Sie sich darauf einrichten. Tauschen Sie sich mit nahestehenden Menschen darüber aus. Praktische Anregungen bietet auch der kostenlose Ratgeber des Bundesfamilienministeriums

Hilfreiche konkrete Informationen zu barrierefreiem Wohnen erhalten Sie hier:

2. Suchen Sie frühzeitig das Gespräch zu Beratungsstellen

Ihre Ansprechpartner vor Ort sind die Pflegestützpunkte. Sie stehen Ihnen bei, informieren und beraten Sie in allen Fragen der Pflege. Unter den folgenden Links finden Sie den Pflegestützpunkt in Ihrer Nähe:

Baden-Württemberg:

Rheinland-Pfalz:

Saarland:

3. Beantragen Sie rechtzeitig einen Pflegegrad

Pflegerin hilft altem Mann aus dem Bett (Foto: Colourbox, Foto: Colourbox.de -)
Foto: Colourbox.de -

Stellen Sie den Antrag so früh wie möglich, damit Sie das Geld erhalten, was Ihnen zusteht. Die Pflegekasse ist der zuständigen Krankenkasse angegliedert. Rufen Sie einfach dort an, Sie erhalten dann Unterlagen zugeschickt. Außerdem wird sich eine Gutachterin / ein Gutachter bei Ihnen melden und vereinbart mit Ihnen einen Telefon- oder Besuchstermin.

4. Besorgen Sie für das Gutachten alle wichtigen Informationen

Holen Sie Arztbelege ein und den Medikamentenplan. Sehen Sie sich die entscheidenden Kriterien ("Module") an, nach denen die Einstufung in den Pflegegrad erfolgt und notieren Sie konkrete Beispiele aus dem Pflege-Alltag, die zeigen, welche Hilfen nötig sind. Beachten Sie: Falls Sie mit dem Pflegegrad nicht einverstanden sind, dürfen Sie Widerspruch einlegen.     

Sehr gute Informationen zu Pflegegraden und allen Fragen rund um die Pflege erhalten Sie auch auf den Internetseiten des Bundesgesundheitsministeriums:  

5. Suchen Sie Kontakt zu weiteren hilfreichen Beratungsstellen

Frau sitzt auf einem Sofa und telefoniert (Foto: Colourbox)

In der Pflege kommt es immer mal wieder zu Fragen und Herausforderungen. Im örtlichen Pflegestützpunkt finden Sie hilfreiche Ansprechpartner.

„Sehr gute, kostenlose Ratgeber finden Sie bei der Stiftung "Zentrum für Qualität in der Pflege" (ZQP):

Besonders empfehlenswert sind auch die folgenden kostenlosen Hilfetelefone und -kontakte:

Telefon-Seelsorge bei Sorgen oder Problemen: 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222

 "Silbernetz" - ein Angebot für Menschen im Alter von 60plus, die einfach mal reden möchten: 0800 / 470 80 90

 Pflegetelefon des Bundesfamilienministeriums als Hilfe für pflegende Angehörige: 030 / 20179131

Beratung und Informationen zu den Themen Gedächtnisstörung, Demenz und Alzheimer-Krankheit: Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz:  030 / 259 37 95 14

Online-Beratung für pflegende Angehörige

 Hilfreiche Angebote für pflegende Kinder und Jugendliche

Mehr zum Thema

Schadensregulierung oft schwierig Zahlt die Haftpflicht bei Demenz?

Wenn ein Mensch mit Demenz einen Unfall verursacht, zahlt nicht immer die Haftpflichtversicherung. Bei der Schadensregulierung kommt es darauf an, wie fortgeschritten die Erkrankung ist.  mehr...

Gut zu wissen Diese Versicherungen sollten Sie im Alter haben

Ob 25 oder 65 Jahre, das wirkt sich nicht nur auf Ihre Lebensplanung aus, sondern schlägt sich auch in Ihrem Versicherungsordner nieder. Diese Versicherungen sind im Alter wichtig.  mehr...

Kaffee oder Tee SWR Fernsehen

STAND
AUTOR/IN