Eine Frau macht ein Selfie an einem Strand - Tipps und Tricks zur Gestaltung von guten Fotos

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Gute Fotos mit dem Handy - Tipps und Tricks zur Gestaltung

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Autor/in
Stephan Gramsch

Die beste Kamera ist die, die man dabei hat, sagt eine alte Fotoweisheit. Und hier kann das Handy punkten. Viele haben es immer in der Tasche. Die Geräte sind wahre Alleskönner, vor allem sehr geschätzt ist die Fotofunktion.

Hochformat oder Querformat

Der englische Name für Hoch- oder Quer-Format drückt es eigentlich am besten aus:

Portrait = Hochformat und damit für Portraits am besten geeignet.

Landscape (übers. Landschaft) = Querformat und damit für Landschaftsaufnahmen am besten geeignet.

Da die normale Haltung des Smartphones senkrecht ist, wird leider viel zu oft auch für ein Landschaftsbild das Hochformat gewählt. Unser menschlicher Seheindruck mit unseren beiden Augen entspricht aber am ehesten dem Querformat.

Vorsicht beim digitalen Smartphone-Zoom!

Viele moderne Smartphones verfügen über mehrere Kameralinsen für weitwinklige Aufnahmen, Nahaufnahmen oder auch für Tele-Aufnahmen. Diese Handys haben oft auch eine deutlich größere Auflösung, da kann man durchaus etwas hineinzoomen, ohne dass die Bildqualität leidet.

Handykamera

Wer ein etwas älteres Handy mit nur einer Kameraoptik hat, sollte den digitalen Zoom eher nicht nutzen. Der digitale Zoom führt immer zu einer etwas schlechteren Bildqualität.

Tipps zur Bildgestaltung

1. Der Goldene Schnitt

Platziert man das Hauptmotiv in der Bildmitte, wirkt das meist etwas langweilig. Platziert man das Hauptmotiv besser im sogenannten Goldenen Schnitt wird das Bild interessanter.

Dafür teilt man, vereinfacht gesagt, man den Bildschirm des Handys in neun Rechtecke. Das Motiv setzt man dann bei der Aufnahme in einen der Schnittpunkte. Mit dieser Grundregel der Fotografie gelingen sofort bessere Fotos

Tipp: Viele Handykameras haben dieses Raster zum Einblenden auf dem Bildschirm.

2. Drittel-Regel

Ein mittig platzierter Horizont entspricht zwar unseren Sehgewohnheiten – auf Landschaftsfotos wirkt das aber oft etwas langweilig. Der Bildeindruck wird spannender und interessanter, wenn man den Horizont im unteren oder im oberen Drittel des Fotos platziert.

3. Der richtige Standort

Oft lohnt es sich, ein paar Meter zu laufen, um etwa Mülltonnen, Geländer und andere störende Objekte aus dem Foto verschwinden zu lassen.

4. Vordergrund macht Bild gesund

Ein schöner Vordergrund erzeugt ebenfalls Spannung. Moderne Handys besitzen als Normaloptik eine Weitwinkelkamera, damit lassen sich wunderbare Landschaftsfotos machen. Wenn man dann noch einen markanten Vordergrund findet und mit ins Bild nimmt, erhält das Bild eine ganz besondere Tiefe. Das können etwa ein Fels, Blüten oder Muster im Boden sein.

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