Zugreisende am Bahnhof (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/Julian Stratenschulte/dpa)

So einfach geht's

Geldsparen beim Bahnfahren

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AUTOR/IN
Carolin Aichholz

Auch nach Ende des 9-Euro-Tickets kann man einige Punkte beachten, um möglichst günstig an Bahntickets zu kommen. Vorausgesetzt man verliert nicht die Orientierung bei all den verschiedenen Ticket-Arten!

Der Unterschied zwischen (Super-)Sparpreis und Flexpreis

Auf fast allen Fern-Strecken bietet die Deutsche Bahn Sparpreise und Super-Sparpreise an. Doch worin unterscheiden sie sich?

Mindestens 21,50 € kostet ein Sparticket, in vielen Städten darf man damit ohne zusätzliche Kosten den öffentlichen Personennahverkehr am Abfahrts- sowie am Zielort nutzen (sog. City-Ticket). Eine Stornierung ist möglich, kostet jedoch 10 €.

Die Preise für ein Super-Sparticket beginnen hier bei 17,90 € und es ist kein City-Ticket enthalten. Eine Stornierung ist ebenfalls ausgeschlossen.

Diese Vorteile hat ein Flexpreis-Ticket

Ein Flexpreis-Ticket gilt für eine einfache Fahrt innerhalb Deutschlands und sein Preis variiert je nach Strecke und Reisedatum. Der Vorteil ist die wegfallende Zugbindung, am gebuchten Tag kann jeder beliebigen Zug auf der gewählten Strecke genutzt werden.

Ein City-Ticket ist in bestimmten Städten und bei einer Reiseweite über 100 km, inklusive. Außerdem lässt sich das Ticket vor dem 1. Geltungstag kostenlos umtauschen oder stornieren.

Wann sich eine BahnCard lohnt

Auf einem Tisch liegen übereinander eine Bahncard 25, eine Bahncard 50 und eine Bahncard 100. (Foto: dpa Bildfunk, Picture Alliance)
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Wer ohnehin gerne Flex- und Sparpreis-Tickets kauft, kann hier, je nach der Häufigkeit der Nutzung, nochmal sparen. Die beliebtesten Modelle sind die BahnCard 25 und die BahnCard 50 und gelten jeweils für ein Jahr.

Die BahnCard 25 kostet für die zweite Klasse 56,90 € und bietet jeweils 25% Rabatt auf gebuchte Flex- und Sparpreise.

Die BahnCard 50 dürfte eher für Vielfahrer interessant sein, die sich nicht im Vorfeld auf einen bestimmten Zug festlegen können und flexibel bleiben wollen oder müssen. Sie kostet für die 2. Klasse 234 €. Auf Flexpreise gibt es hier 50% Rabatt und 25% auf Sparpreise.

Wer die ermäßigte BahnCard erhält

Sehr interessant sind BahnCards für Jugendliche sowie junge Erwachsene unter 26 Jahren, aber auch für Reisende über 65 Jahren, die verschiedene Modelle ermäßigt erhalten. Unentschlossene können auch erst einmal eine Probe-BahnCard für 6 Monate erwerben, sollten aber bei Nichtgefallen nicht vergessen, rechtzeitig zu kündigen!

Wann buche und reise ich am besten?

Bahnticket wird online gebucht (Foto: IMAGO, Bildnummer: 0158141650)
Bildnummer: 0158141650

Je früher die Tickets gebucht werden, desto wahrscheinlicher ist es, noch einen günstigen (Super-)Sparpreis zu ergattern. Die Preise erhöhen sich später nämlich je nach Nachfrage und bereits gebuchten Tickets.

Auch das Reisen außerhalb der Hauptreisezeiten, also früh am Morgen oder spät am Abend, kann den spontan Reisenden noch ein Schnäppchen bescheren, vor allem wenn der Reisetag nicht auf einen Freitag oder Sonntag fällt.

Auch rund um Feiertage (z.B. Pfingsten) sind vor allem Fernverkehrszüge häufig ausgelastet. Die Chancen auf ein günstiges Tickets sind deswegen gering. Wer auf Nummer sicher gehen will, reserviert sich einen Sitzplatz, der zusätzlich zum Ticket nochmals vier Euro kostet.

Wie Familien beim Bahnticket sparen können

Eine Familie steigt in einen ICE ein (Foto: picture-alliance / Reportdienste, Picture Alliance)
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Kinder im Alter von 0-6 Jahren benötigen keine eigene Fahrkarte und dürfen die Züge der Deutschen Bahn kostenlos nutzen.

Ältere Kinder bis einschließlich 14 Jahre dürfen im ICE, Intercity (IC) und EC ebenfalls ohne eigenes Ticket mitfahren. Allerdings müssen Erwachsene beim Ticketkauf die Kinder angeben und auf der Fahrkarte eintragen. Pro Ticket können so bis zu vier Kinder kostenlos mitfahren.

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