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Fühlen Sie sich momentan noch etwas träge und schlapp? Gegen die so genannte Frühjahrsmüdigkeit ist ein Kraut gewachsen. Gartenschaumkraut ist ein echter Fitmacher aus der Natur!

Die Gartenschaumkräuter sind eine echte Wunderwaffe: Sie wachsen quasi vor unserer Haustür und sind leicht anzuwenden. Sie regen den gesamten Stoffwechsel an und sind eine super Alternative zu teuren Nahrungsergänzungsmitteln. Eine super Möglichkeit also fit in den Frühling zu starten und die Frühjahrsmüdigkeit zu bekämpfen.

Wiesenschaumkraut (Foto: Privat: Astrid Fiebich)
Wiesenschaumkraut Privat: Astrid Fiebich

Senföle machen uns munter

Schaumkräuter enthalten Senföle sowie Gerbstoffe, Bitterstoffe, Vitamine und Mineralien. Die Kräuter wirken antiviral, antibakteriell und antimykotisch. Sie können uns nicht nur gegen Infektionen schützen, sondern regen den gesamten Stoffwechsel und die Tätigkeit von Leber und Galle an. So bringen die Heilkräuter uns kraftvoll durch die ersten Monate des Jahres und helfen uns die Frühjahrsmüdigkeit zu vertreiben.

Diese Sorten von Schaumkraut gibt es

Es gibt unterschiedliche Sorten von Schaumkraut, je nachdem, ob Sie im Wald, auf der Wiese oder im eigenen Garten bzw. in Ihrem Balkonkasten suchen. Bei den Sorten wird unterschieden zwischen Gartenschaumkraut, Wiesenschaumkraut und bitterem Schaumkraut.

Gartenschaumkraut - eine haarige Sache

Viele kennen das Gartenschaumkraut aus ihrem Garten oder sogar aus dem Balkonkasten. Die Blättchen haben ganz feine Haare, weswegen manche es auch weniger schön als "behaartes Schaumkraut" bezeichnen.

Beharrtes Schaumkraut (Foto: Privat: Astrid Fiebich)
Beharrtes Schaumkraut Privat: Astrid Fiebich

Die Blättchen des Gartenschaumkrauts schmecken leicht bitter und nach Kresse. Deswegen wird es auch gern als Wiesenkresse bezeichnet.

Das Gartenschaumkraut schmeckt sehr gut auf einem Butterbrot. Die Blätter können Sie aber auch für Salate, Kräutersuppen oder Saucen nehmen oder einfach in einen Quark streuen. Passt auch sehr schön als Kräuterbutter oder in ein Pesto und dann alles zusammen auf Kartoffeln oder Gemüse. 

Wichtig: Nicht erhitzen, da sonst die Wirkstoffe kaputtgehen.

Das "bittere Schaumkraut" schmeckt nicht bitter

Jetzt gibt es aber nicht nur das Gartenschaumkraut, sondern auch noch das "bittere Schaumkraut". Es ist nicht giftig, und schmeckt ähnlich wie die Brunnenkresse, nur die Brunnenkresse ist ein wenig milder und weniger bitter. Wegen der Geschmacksähnlichkeit nennen viele das bittere Schaumkraut auch "wilde Kresse". Es ist senfscharf und enthält viel Vitamin C.

Bitteres Schaumkraut (Foto: Privat: Astrid Fiebich)
Bitteres Schaumkraut Privat: Astrid Fiebich

Brunnenkresse statt Schaumkraut?

Statt Schaumkraut hilft auch Brunnenkresse aus der Natur gegen Frühjahrsmüdigkeit. Die sieht optisch ähnlich aus wie das Wiesenschaumkraut und enthält ebenfalls viele fitmachende Wirkstoffe.

Brunnenkresse wächst dort, wo sauberes, gleichmäßig temperiertes Wasser mit hohem Mineralstoffgehalt fließt. Dort wo Brunnenkresse wächst, gibt es beste Wasserqualität.

Brunnenkresse ist die jodreichste heimische Pflanze

Hildegard von Bingen hat die fiebersenkende und schleimlösende Wirkung der Pflanze gepriesen. Sie enthält auch – wie das Schaumkraut – Senföl, aber auch Jod. Brunnenkresse ist die jodreichste heimische Pflanze. Sie wirkt aber auch bei Harnwegsinfekten oder als Umschlag bei Rheuma und Gicht.

Sie können die Kresse in den Salat mischen, aufs Brot, aber auch als Kräuterbutter oder in ein Omelette oder in den Quark streuen. Sie können natürlich auch eine Brunnenkressesuppe daraus machen.

Brunnenkresse ist nichts für kleine Kinder

Wichtig: Die Brunnenkresse ist nichts für Kinder unter 4 Jahren! Außerdem sollten Sie die Kresse nicht trocknen, denn dadurch verliert sie an Wirkung!

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