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Wer hat nicht einen Ficus Benjamini in seiner Wohnung oder im Büro? Sein freundliches Grün sorgt für eine wohnliche Stimmung. Hier die wichtigsten Pflegetipps!

1. Heller Standort

Der Ficus benjamini braucht als typischer Waldrand- und Lichtungsbaum aus den Subtropen einen hellen und warmen Standort. Wenn es zu dunkel wird, verliert er gerne seine Blätter und wirkt struppig. Auch zu viel direkte Sonneneinstrahlung kann ihm zu schaffen machen, dann verbrennen die Blätter. Großes Plus: die Pflanze kommt mit Heizungsluft sehr gut klar.

2. Ausreichend gießen

Regelmäßiges Gießen ist wichtig. Staunässe mag der Ficus benjamini dagegen nicht. Daher am besten erst gießen, wenn die Erdoberfläche abgetrocknet ist.

3. Düngen

Von März bis September alle zwei bis drei Wochen mit einem flüssigen Grünpflanzendünger düngen. Dosierungsempfehlung auf der Flasche beachten. Im Winter reicht es, alle sechs bis acht Wochen zu düngen.

Ficus Benjamini (Foto: Colourbox)

4. Im Sommer im Freien

Da er in der Wohnung meist nicht ganz ausreichend Licht bekommt, tut ihm ab Juni ein halbschattiges Plätzchen im Freien gut. Auch mögliche Schädlinge erledigen sich dann oft von selbst, weil die Pflanze robuster wird. Im Herbst wieder reinholen und möglichst nicht gleich ins geheizte Wohnzimmer stellen. Der Temperatur-Schock kann dazu führen, dass er viele Blätter abwirft.

5. Umtopfen und schneiden

Umtopfen reicht alle drei Jahre im Frühling. März/ April ist auch eine gute Zeit, eine Pflanze in Form zu schneiden. Achtung: der Ficus Benjamini sondert eine klebrige Pflanzenmilch ab, wenn er geschnitten wird. Am besten im Freien schneiden und danach leicht abbrausen.

6. Bonsai-Pflege

Der Benjamini in Bonsai-Form wird in Töpfen, nicht in Schalen gehalten. Das ist pflegeleichter, denn so muss nicht täglich gegossen werden. Auch hier gilt: heller Standort, sonst werden die Blätter zu groß und die Pflanze sucht nach Licht. Den formgebenden Erziehungsschnitt macht man am besten im Frühling.

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