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Wer jetzt im Frühjahr die Darmflora unterstützen möchte, ist mit Fermenten gut beraten. Worauf es beim Fermentieren ankommt und wie es funktioniert, erfahren Sie von Melina Schützelhofer.

Was sind Fermente?

Als "Ferment" wird fermentiertes Gemüse bezeichnet. Das bekannteste fermentierte Gemüse ist Sauerkraut. Manche kennen auch eingelegte Bohnen. In der asiatischen Küche gibt es Kimchi, das ist fermentierter Chinakohl, dem Chili zugegeben wird.

Was passiert bei der Fermentierung?

Bei der Fermentierung von Gemüse wird ein Gärungsprozess in Gang gesetzt. Innerhalb dieses Prozesses verwandeln Milchsäurebakterien, die schon auf dem Gemüse vorhanden sind, den gemüseeigenen Zucker in Milchsäure. Dies geschieht unter Abschluss von Sauerstoff.

Andere Formen der Fermentation kennen wir von schwarzem Tee, Kefir und Käse, aber auch Tabak und Salami sind fermentiert.

Mit Hilfe von Bakterien oder Pilzkulturen entstehen Säuren, manche Käsesorten z.B. werden mit ganz speziellen Kulturen beimpft, damit der entsprechende Käse entsteht, z.B. bei Gorgonzola.

Warum sind Fermente gesund?

Zum einen sind die Gemüse quasi vorverdaut und belasten unseren Darm weniger, zum anderen kommen Milchsäurebakterien auch in unserer Darmflora vor und entfalten dort ihren positiven Nutzen. Unsere Darmflora ist zentral für das Immunsystem und hat auch großen Einfluss auf die seelische Gesundheit. Milchsäurebakterien unterstützen eine vielfältige und positive Darmflora.

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