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Dahlien sind wunderbare Sommerschönheiten, die mit ihren leuchtenden Blüten kräftige Farben in den Garten zaubern. Vorher eingetopft, entwickeln sie sich besonders robust, und das ist aus verschiedenen Gründen gut! 

Die Dahlien-Knollen sind leider nicht winterhart und müssen daher im Herbst ausgegraben und kühl und dunkel überwintert werden. Bis nach den Eisheiligen, im Mai, können Fröste immer noch die zarten Triebe kaputt machen. Deswegen: Dahlien vorziehen! 

Vorteile des Vorziehens 

1. Im Mai kommen dann gleich schöne, kräftige Pflanzen ins Beet. 

2. Die Austriebe sind schon so weit, dass sie den Schnecken nicht mehr so gut schmecken! Das ist gut, denn dann gibt es auch wirklich Blüten. 

3. Aus den jungen Trieben können Sie Stecklinge ziehen und vermehren die Dahlien auch noch! 

Dahlie 'Lilac Time' (Foto: SWR, SWR - Foto: Katja Hemmer)
SWR - Foto: Katja Hemmer

So geht das Eintopfen

Die Dahlienknollen sind nicht klein, daher sollte das Gefäß ein 5-Liter-Blumentopf sein.

Unten hinein kommen Steine und Tonscherben, als Drainage, denn Staunässe mögen Dahlien gar nicht.

Darüber ca. 10cm gute Blumenerde geben, gerne mit Kompost versetzt.

Dann die Knolle komfortabel betten, dabei den alten Trieb nach oben schauen lassen. 

Nun großzügig die Knolle mit Erde bedecken und angießen. Am besten entwickelt sich die Dahlie jetzt an einem hellen, aber nicht zu warmen Platz (ca.12°C -15°C). 

Stecklinge machen

Lassen Sie die Knolle in Ruhe austreiben, bis ein Trieb vier Blattpaare gebildet hat.

Diesen Trieb brechen Sie direkt an der Knolle ab. Brechen ist besser als schneiden, da sich sonst Krankheiten entwickeln können.

Den Trieb in Anzuchterde stellen und im Haus hell und warm aufstellen.

Sobald der Steckling Wurzeln hat, entwickeln sich neue Blätter. Oftmals sind die Pflanzen aus Stecklingen sogar kräftiger und gesünder als die aus Knollen! 

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