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Brot gehört zu den Grundnahrungsmitteln. Doch vielen ist das Brot im Laden zu teuer. Eine gute Alternative: Brotbackmischungen - sie sind günstig und lassen sich gut als Vorrat lagern. Wir zeigen Ihnen, worauf es beim Kauf ankommt und wie Sie die Backmischung leicht selbst mischen können.

Brotbackmischungen sind beliebt, denn ohne viel Aufhebens bekommt man eine Mehlmischung mit dem entsprechenden Triebmittel und der passenden Salzmenge geliefert. Wir haben für unter 1 Euro sehr gute Mischungen gefunden, die zumeist Weizenmehl, Körner, Hefe und Salz enthalten - mehr braucht es auch nicht! Wer lieber Dinkel isst, greift etwas tiefer in die Tasche.

Brot backen (Foto: Colourbox, Foto: Colourbox.de -)
Foto: Colourbox.de -

Ein Brot besteht traditionellerweise aus Mehl, Wasser, Salz und einem Triebmittel - wobei bei Roggenmehl immer Sauerteig im Spiel sein muss. Manchmal wird auch eine Mischung aus Sauerteig und Hefe verwendet.

Die Teigführung bezeichnet den kompletten Zeitrahmen vom Mischen der Zutaten, bis das Brot in den Ofen kommt. Den Zeitraum, nachdem der Teig gemischt wurde und bis er dann gebacken wird, nennt man Teigruhe. Idealerweise ruht der Teig zugedeckt bei 25 Grad Celsius, damit der Garprozess vorangeht. Anschließend wird der Teig nochmals aufgearbeitet und dann im Ofen gebacken.

Die Teigführung sollte mindestens 4 Stunden betragen. In dieser Zeit können sich die sogenannten fermentierbaren Oligo-, Di- und Monosaccharide sowie Polyole, niedermolekulare Zucker, durch den Fermentationsprozess abbauen und das Brot wird somit verträglicher. Ein Turbo-Brot ohne lange Teigführung ist nicht so gut verträglich.

Es gibt eine weitere Teigführung, die kühl abläuft, hier wird wesentlich weniger Hefe benötigt. Ein Vorteil hierbei ist, dass sich die enthaltene Stärke mit Flüssigkeit vollsaugt und man dadurch ein saftiges Brot bekommt, das nicht so schnell austrocknet. Diese Teigführung hat auch den Vorteil, dass die Kohlenhydratketten über Nacht durch den Fermentationsprozess abgebaut werden. Dieser Teigführungsvorgang dauert nahezu 24 Stunden. Das Gebäck bekommt dadurch eine tolle Farbe und einen hervorragenden Geschmack.
   
Mischungen für sogenannte "Eiweißbrote" enthalten im besten Fall Ölsamen und Nüsse, unter Umständen aber auch isoliertes Hühnereiweiß und Molkenprotein. Manchmal machen Zusatzstoffe das Brot fluffiger. Die Backmischungen für Eiweißbrote sind oft recht teuer und höchstens im Rahmen ganz spezieller Ernährungsformen sinnvoll. Ansonsten sind sie zu kalorienreich.

Rezept für ein Dinkel-Nuss-Brot:

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