Eine App kann das Putzen erleichtern

Haushalt und Einkaufen

Digitale Haushalts-Helfer: Apps für den Frühjahrsputz

Stand
Autor/in
Carolin Aichholz

Alle Jahre wieder steht der Frühjahrsputz vor der Tür. Für alle, die Ordnung lieben und sich den Alltag erleichtern möchten, gibt es inzwischen unzählige Apps, die uns genau das versprechen. Doch lässt sich mit der Anwendung wirklich Zeit und Geld sparen? Wir stellen drei Apps vor.

"Putzen": Omas Haushalts-Tipps direkt auf dem Smartphone

Die App verspricht 100 Tipps fürs Putzen. Bei Fragen zur Reinigung von Haushaltsgeräten, bei der Bodenpflege oder Fruchtfliegenbefall – hier gibt es für (fast) jedes Problem einen Lösungsvorschlag mit klassischen Hausmitteln. Nutzen kann man die App direkt ohne vorherige Anmeldung.

Einfach die App über den Play Store (bei Android Smartphones) oder App Store (bei iPhones von Apple) auf dem Handy installieren und sich durch die alphabetischen Listen scrollen oder speziell nach den verschiedenen Räumen im Haus suchen. Und wenn es mal für eine Frage keinen Vorschlag geben sollte, ist die Lösung vielleicht in der 89 Cent teuren Pro Version zu finden. Kleiner Wermutstropfen: Da die App kostenlos ist, wird viel Werbung angezeigt.

"Bring!": mehr als eine digitale Einkaufsliste für die ganze Familie

Um den Einkauf für die ganze Familie zu planen, bietet sich diese App an. Sie ist ebenfalls kostenlos, verlangt jedoch vorab eine Registrierung mit einer E-Mail-Adresse. Wenn der ganze Haushalt auf die Liste zugreifen möchte, muss sich jedes Mitglied extra registrieren.

Für verschiedene Anlässe lassen sich Einkaufslisten anlegen, Produkte werden in Kategorien sortiert vorgeschlagen und lassen sich einfach per Tippen hinzufügen. Man kann auch einzelne Lebensmittel suchen und je nach Saison werden Lebensmittel oder auch Kochrezepte vorgeschlagen. Die Zutaten für die einzelnen Rezepte lassen sich dann ebenfalls ganz einfach zur Einkaufsliste hinzufügen.

Jedes Familienmitglied kann auf die Liste zugreifen und Artikel hinzufügen, die im Haushalt fehlen. Das kann auch sehr konkret: „Milch, ein Liter mit 3,5% Fett“ sein. So muss kein Einkäufer mehr ahnungslos vor dem Kühlregal stehen!

Liegen die Produkte erst im Einkaufswagen, kann man sie in der App einfach antippen und sie verschwinden von der Liste – so behält man immer den Überblick und niemand kauft einen Artikel doppelt.

Auch die aktuellen Angebote der einzelnen Supermärkte, Baumärkte, etc. in der Region werden hier angezeigt und lassen sich bequem am Handy durchschauen – so lässt sich durch geschickte Einkaufsplanung bares Geld sparen.

"FlatUp": Der digitale Haushaltsplan

Diese App lässt sich als gemeinsamer Kalender, Putzplan und Haushaltsbuch nutzen. Auch hier muss sich jede Person vorab einzeln registrieren. Man kann spezielle Aufgaben eingeben und zuteilen, welches Familien- oder Haushaltsmitglied die Tätogkeit wann zu tun hat. Die Aufgaben wechseln auch von Person zu Person durch (sofern es so eingestellt wurde) und bestimmte, seltenere Aufgaben (z.B. Fenster putzen) lassen sich in eine gewissen Wochenrhythmus wiederholen.

In den Kalender lassen sich Termine der einzelnen Personen eintragen, was Terminabsprachen einfacher machen kann. Auch die Ausgaben für Einkäufe, fürs Tanken, etc. lassen sich eintragen und zum Beispiel in einer Wohngemeinschaft gerecht aufteilen.

Eine Basis-Version der App kostet nichts, ab drei Euro pro Monat kann man noch mehr Funktionen freischalten, doch die kostenlose Version bietet bereits alle beschriebenen Funktionen, die den Alltag vereinfachen können.

Fazit: Leichtere Absprachen und praktische Hilfestellung

Die einzelnen Apps haben können durchaus Absprachen im Haushalt erleichtern oder ganz praktische Hilfestellungen bieten. "Putzen" ist eine Wahnsinnshilfe für die kleinen Unsicherheiten beim Frühjahrsputz, "Bring!" ist die beste Einkaufsliste mit vielen Details und Prospekten zum Sparen. Und "FlatUp" ist der All-Rounder, um den Haushalt auf dem Laufenden zu halten. Natürlich muss jeder selbst ausprobieren, welche Funktionen, für den eigenen Haushalt nützlich und welche eher unnötig sind. Also ran an die Smartphones!

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Carolin Aichholz