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Schritt für Schritt zum Untersetzer

Zunächst einen langen Leitfaden und fünf kürzere Arbeitsfäden von der Baumwollkordel abschneiden. (Foto: Privat - Susanne Pypke)
Zunächst einen langen Leitfaden und fünf kürzere Arbeitsfäden von der Baumwollkordel abschneiden. Für einen Untersetzer mit ca. 23 cm Durchmesser (inkl. Fransen) sollte der Arbeitsfaden etwa 2,5 m lang sein, die Arbeitsfäden je 1,2 m lang. Die Arbeitsfäden doppeltlegen. Den Leitfaden an einem Ende ca. 65 cm weit doppeltlegen. Privat - Susanne Pypke
Nun werden die Arbeitsfäden mit einer einfachen Schlinge am doppeltgelegten Ende des Leitfadens eingehängt. Dazu den ersten Arbeitsfaden mit der Schlaufe unter dem Leitfaden durchschieben und die losen Enden durch die Schlaufe ziehen. Danach die Enden nach unten legen. Privat - Susanne Pypke
Diesen Schritt mit den übrigen Arbeitsfäden wiederholen, bis alle nebeneinander am Leitfaden eingehängt sind. Privat - Susanne Pypke
Nun das lange und das kurze Ende des Leitfadens nehmen und vorn durch die Schlaufe des Leitfadens ziehen, sodass sich alles zum Kreis schließt. Privat - Susanne Pypke
Die Eingehängten Arbeitsfäden gleichmäßig verteilen und alle Knoten festziehen. Darauf achten, dass das kurze Ende des Leitfadens links vom langen Ende liegt. Damit ist die erste Runde fertig. Privat - Susanne Pypke
Nun geht es weiter mit einfachen Knoten, auch halber Schlag genannt. Dazu den Arbeitsfaden, der rechts neben dem langen Leitfaden liegt, unter dem Leidfaden nach links führen, sodass eine Schlaufe entsteht, und den Arbeitsfaden durch die Schlaufe ziehen. Privat - Susanne Pypke
Den ersten halben Schlag festziehen, sodass sich der Arbeitsfaden um den Leitfaden legt. Dazu den Leitfaden etwas fester anziehen und nach rechts führen. Er wird Knoten für Knoten in einer Spirale um die Mitte herumgeführt und dient nur als „Träger“ für die Knoten. Privat - Susanne Pypke
Für den zweiten halben Schlag denselben Arbeitsfaden unter dem Leitfaden hindurch nach rechts ziehen, sodass eine Schlaufe entsteht. Privat - Susanne Pypke
Dann den Arbeitsfaden wieder durch die Schlaufe fädeln und den Knoten festziehen. Privat - Susanne Pypke
Um den Arbeitsfaden haben sich jetzt zwei Knoten gelegt. Damit ist der erste Arbeitsfaden fertig und wird nach links zur Seite gelegt. Zur Markierung des Rundenanfangs wird ein Knoten in das Ende des ersten Arbeitsfadens gemacht. Privat - Susanne Pypke
Nun werden mit dem nächsten Arbeitsfaden auf der rechten Seite wie beschrieben zwei halbe Schläge um den Leitfaden gemacht, dann wieder mit dem nächsten und so weiter, bis die Runde fertig ist. Privat - Susanne
Ab der nächsten Runde müssen immer wieder zusätzliche Arbeitsfäden eingehängt werden, da die Runden immer größer werden. Dazu die zusätzlichen Fäden gleichmäßig verteilt mit einer einfachen Schlinge am Leitfaden anbringen. Wann ein zusätzlicher Faden benötigt wird, lässt sich ganz leicht erkennen: Immer, wenn zwischen dem letzten halben Schlag und dem nächsten Arbeitsfaden eine etwa fingerbreite Lücke klafft. Privat - Susanne Pypke
Nach dem Einhängen der Fäden wird wie gehabt einfach mit dem nächsten Arbeitsfaden auf der rechten Seite weitergeknüpft. Die neuen Fäden werden erst in der nächsten Runde mit halben Schlägen geknotet. Privat - Susanne Pypke
Runde für Runde weiter mit halben Schlägen arbeiten, bis der Untersetzer die gewünschte Größe hat und wieder der Anfangsarbeitsfaden (der mit dem Knoten!) rechts vom Leitfaden liegt. Dann wird der Untersetzer gewendet. Den Leitfaden und Anfangsarbeitsfaden werden auf der Unterseite mit einem doppelten Knoten fest verknotet. Privat - Susanne Pypke
Die Arbeitsfäden ggf. mit der Schere etwas kürzen und anschließend mit der Sticknadel und dem Kamm ausfransen. Wer es ordentlicher mag, kann die Fransen zusätzlich mit dem Bügeleisen glätten. Zuletzt die Fransen mit der Schere noch einmal sauber in Form schneiden. Privat - Susanne Pypke
Privat - Susanne Pypke
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