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verschneite Winterlandschaft

SENDETERMIN So, 15.12.2019 | 20:15 Uhr | SWR Fernsehen

Europa ungezähmt Eisige Welten

Vom Rentier, das nach Moos und Flechten sucht, bis zum Eisbären, der die eisige Steppe durchstreift: Bei Temperaturen bis -40° Celsius überleben im Norden Europas nur die Stärksten.

In klirrender Kälte

Im äußersten Norden Europas, den baumlosen Bergregionen der schottischen Highlands, schützen Rothirsche und Schneehasen sich gegen den Wärmeverlust und sparen Energie. Steinadlern fliegen durch die klirrend kalten Lüfte. In Spitzbergen ist es so kalt, dass selbst das Meer zufriert. Trotzdem ist die Region Heimat von Rentieren, Ringelrobben und dem größten Landraubtier der Erde: dem Eisbären.

Frühling im hohen Norden

Im Norden Finnlands und der dortigen Taiga gibt es lautstarke Waldbewohner. Nach dem langen Winterschlaf ist der Braunbär, das größte dort beheimatete Raubtier, auf der Suche nach Futter.Mit dem Frühling beginnt auch die Paarungszeit im Reich der Tiere und nicht nur Birkhühner liefern sich ritualisierte Schaukämpfe. Mit dem Schmelzen des Schnees werden die weit verzweigten Tunnelsysteme der Wühlmäuse wieder freigelegt. Aber nicht nur auf dem Festland lässt der Frühling das Eis schwinden: auch das dicke Meereis beginnt zu schmelzen. Jetzt wird das Leben für die Bewohner der "eisigen Welten" - zumindest für ein paar Monate - wieder leichter.

Europa ungezähmt

Europa ist nach Australien der flächenmäßig kleinste Kontinent, gleichzeitig aber enorm vielfältig. Eisige Wüsten, tiefe Seen, reißende Flüsse oder dichte Wälder - die Naturlandschaften variieren von subtropisch bis subpolar. Die Vielfalt der hier beheimateten Tierarten ist einzigartig. Die fünfteilige Doku-Reihe zeigt unseren Kontinent von seiner wilden, ungezähmten Seite.

Sendung vom

So, 15.12.2019 | 20:15 Uhr

SWR Fernsehen