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Formen der Verschleierung

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Die wohl bekannteste Form der Verschleierung ist das Kopftuch, mit dem Haare, Ohren und der Hals verdeckt werden. Das Kopftuch wird von Frauen verschiedener Kulturen und Religionen - so beispielsweise auch von vielen orthodoxen Christinnen - getragen, am verbreitetsten ist es aber unter Musliminnen.

Die wohl bekannteste Form der Verschleierung ist das Kopftuch, mit dem Haare, Ohren und der Hals verdeckt werden. Das Kopftuch wird von Frauen verschiedener Kulturen und Religionen - so beispielsweise auch von vielen orthodoxen Christinnen - getragen, am verbreitetsten ist es aber unter Musliminnen.

Als Begründung für eine Kopftuchpflicht werden häufig drei Passagen des Koran genannt. Darin geht es vor allem um die Sittsamkeit der Frau, die möglichst keine männlichen Begehrlichkeiten wecken soll.

Eine weitere Form der Verhüllung ist der so genannte Tschador (persisch für "Zelt"). Dabei handelt es sich um ein großes, meist schwarzes Tuch, das vor allem von Frauen im Iran getragen wird.

Bei dieser Art der Verschleierung ist lediglich das Gesicht noch zu sehen, der Rest des Körpers wird vollständig in den Tschador gehüllt.

Die strengste Form der Verschleierung ist die Burka. Sie verhüllt neben dem Körper auch nahezu das gesamte Gesicht, einzig im Augenbereich ist ein Netz eingenäht.

Burkas werden überwiegend von Frauen in Afghanistan getragen und sind dort meist blau und kunstvoll bestickt. Aber auch in Teilen von Pakistan und Indien kommen sie zum Einsatz.

Eine zweite ebenfalls sehr strenge Form der Verschleierung ist der Niqab. Auch er verhüllt das Gesicht fast vollständig, lässt die Augenpartie jedoch in Form eines schmalen Sehschlitzes, der durch einen Stoffsteg geteilt sein kann, frei.

Der Niqab wird hauptsächlich von Frauen in Saudi-Arabien und im Jemen getragen. Alle bisherigen europäischen Verschleierungsverbote beziehen sich auf Ganzkörperverschleierungen und somit neben der Burka immer auch auf den Niqab.