Folge 690 Durch die Schluchten des Zentralmassivs

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Sie ist die kürzeste Eisenbahnverbindung zwischen Paris und dem Mittelmeer, die Cevennenbahn: dreihundert Kilometer lang und eine der interessantesten Gebirgsstrecken Frankreichs.

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"Dieses Land ist so schön, dass die Fremden selbst den Namen ihrer Heimat vergessen" schrieb Apollinaris Sidonius, Bischof von Auvergne, vor 1.500 Jahren. Und das ist noch heute so. Die "Ligne des Cévennes" ist Teil der kürzesten Eisenbahnverbindung zwischen Paris und dem Mittelmeer. Der eisenbahntechnisch anspruchsvollste Abschnitt befindet sich zwischen Langeac und Langogne, eine reine Bergstrecke mit 51 Tunnel und 16 Viadukten.

Folge 690 Bilder zur Sendung:

Cevennenbahn (Foto: SWR, SWR - Alexander Schweitzer)
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Einmal am Tag fährt auf dem 67 Kilometer langen Abschnitt ein Touristenzug. Auf seinem Weg hält er auch in Monistrol d’Allier, wo der berühmte Jakobsweg die Eisenbahnlinie kreuzt. Im Gegensatz zu vielen anderen Strecken ist sie noch sehr ursprünglich. Es gibt keine Straßen, nur den Zug. Nicht zuviel Beton, nichts modernes, alles ist noch in dem Zustand, wie es geschaffen wurde.

Während in dieser dünnbesiedelten Gegend früher der Lachs des Allier das Hauptnahrungsmittel war, ist sie heute bekannt für ihre Linsengerichte und den "Train touristique des Gorges de l’Allier". Dieser Zug fährt nur im Sommer, an fünf Tagen in der Woche. Die Auvergne ist eine der letzten intakten Landschaften Europas.

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