Folge 670 Zuggeschichten zwischen gestern und morgen

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Ein Heuler und eine Geschichte zum Heulen. Wir zeigen die Wiehltalbahn, den Ringlokschuppen Siegen und Stuttgarts "Rote Heuler".

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Wiehltalbahn

Für die knapp 24 Kilometer lange Wiehltalbahn, südlich von Gummersbach im Bergischen Land gelegen, soll bald das Totenglöckchen läuten, wenn es nach der Stadt Wiehl geht. Zusammen mit ihren Anrainergemeinden ist Wiehl seit einiger Zeit Besitzerin der Strecke und möchte diese so schnell wie möglich abbauen, obwohl darauf noch regelmäßiger Güterverkehr stattfindet und im Sommerhalbjahr Museumszüge unterwegs sind. Nun wird Druck gemacht und ein Gericht bemüht, um eine funktionierende Bahninfrastruktur zerschlagen. Mit Spannung wird nun das Urteil des Oberlandesgerichts erwartet.

Stuttgarter Vorortzüge

45 Jahre lang waren die "Roten Heuler" im Stuttgarter Vorortverkehr im Einsatz. Rote Elektrotriebwagen der Baureihe ET65, die 1978 von der S-Bahn abgelöst wurden. Mitte März feiern sie ihren 75. Geburtstag. Zwei Rote Heuler haben überlebt und sich "mit Knacken und Zischen" noch einmal auf ihrer alten Wirkungsstätte Dienst begeben. Ein Film von Bettina Bansbach.


Südwestfälisches Eisenbahnmuseum Siegen

Die ersten Gebäude und Anlagen des Betriebswerks Siegen wurden 1861 erbaut. 1882 war die Drehscheibe, der Ringlokschuppen und der Wasserturm vorhanden. Auch die Eisenbahnfreunde Betzdorf haben hier ein umfangreiches Archiv und ihre große Modelleisenbahn-Anlage untergebracht. Noch sind nicht alle Ideen des Betreibers des Museums, der IG historischer Lokschuppen Siegen e.V. umgesetzt. Ein Film von Marion Seemann.

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