Folge 535 Gleise in die Ferne - Pinsel, Stift und Eisenbahn

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Zwei Menschen – ein Motiv: die Eisenbahn. Portraitiert werden die Schorndorfer Malerin Hannel Nitschke-Illg und der Stuttgarter Eisenbahnautor Alfred Grieger.

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Kursbuchstrecke 786, 16.55 Uhr. Der Regionalexpress aus Aalen in Richtung Stuttgart donnert am Bahnübergang vorbei. Ein paar Meter von den Gleisen entfernt, steht Hannel Nitschke-Illg und hält diese Momentaufnahme fest und zwar mit Pinsel und Ölfarbe auf einer Leinwand. Bahnmotive ziehen die Malerin seit jeher in ihren Bann, Gleise und Weichen stets im Vordergrund. Sie stehen für die Reise in die Ferne, für Abfahrt und Ankunft. Wir begleiten Hannel Nitschke-Illg auf die Strecke der Wieslauftalbahn und mitten hinein in die Betriebsamkeit des Stuttgarter Hauptbahnhofs.

Teaserbild Folge 535 (Foto: SWR, SWR -)
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Und hier treffen wir auf Alfred Grieger, mit Fahrziel Freudenstadt im Schwarzwald. Über fünfzigtausend Kilometer hat er im In- und Ausland mit der Bahn zurückgelegt. Während seiner Reisen macht er sich stets Notizen, beobachtet Streckenführung und Landschaft. Seine Arbeit ist, wie er selbst sagt, auch eine "Liebeserklärung an die Bahn" - und zwar in Schriftform. Manch einem mögen "Grieger´s Eisenbahn-Reiseführer" noch gut in Erinnerung sein.

Bettina Bansbach portraitiert zwei außergewöhnliche Menschen, deren Liebe zur Bahn und die Reise in die Ferne ein Hauptmotiv ihrer Arbeit sind.

Griegers Eisenbahn-Reiseführer sind vergriffen. Der für die Strecke Stuttgart-Freudenstadt-Hausach wurde in kleiner Auflage wiederaufgelegt.

In der 24-seitigen Broschüre beschreibt Alfred Grieger anhand der Kilometer-Angaben und Bahnstationen Landschaft, Geschichte, Kultur, Wirtschaft und eisenbahnbezogene Themen entlang der Gäubahn, bis nach Hausach mit dem Anschluss an die Schwarzwaldbahn. Alfred Griegers schriftlicher Bahnbegleiter gibt dem fragenden Blick aus dem Zugfenster stets eine Antwort.

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