STAND

Folge 903 Bilder aus den ukrainischen Karpaten

Fast alle sind umgespurt auf 1520 mm, nur ein kleiner Rest mißt noch 750mm. (Foto: SWR, SWR -)
Begonnen hat die Reise südwestlich von Kiew in der Zentralukraine, auf Strecken des einstigen Schmalspurnetzes rund um das Städtchen Haivoron: fast alle sind umgespurt auf 1520 mm, nur ein kleiner Rest mißt noch 750mm. SWR -
An der ehemaligen galizischen kuk-Lokalbahn "Luschany - Salischtschyky" überqueren wir die Eisenbahnbrücke über den Dnister. SWR -
Deutlich zu sehen, die Steigung der Strecke. Kolomyja liegt auf 300 m, Jaremce auf rund 580, in Vorochta werden es 748 m sein. Die Lok hat zu arbeiten. SWR -
Weiter geht es nach nach Wyhoda, zur letzten Waldbahn der ukrainischen Karpaten in Betrieb. Im Depot stehen die Überreste eines einst florierenden Unternehmens. SWR -
Weitere traurige Überreste eines einst florierenden Unternehmens. SWR -
Hinter dem einzigen Personenwagen jede Menge Langholzwagen – so fahren die Waldarbeiter montags die Holzschlagstellen an, verbringen dort die Woche und kommen freitags mit den Holzladungen wieder zurück. Zur Zeit ziehen russische Dieselloks der Baureihe TU8 die Last. SWR -
Nach einem halben Tag Fahrt sind wir dann doch noch an einer Holzverladestelle angekommen. Die Hälfte der Ladung gehört der Forstverwaltung Vyhoda, den Rest verarbeitet eine private Firma zu Pressspanplatten – und damit hört irgendwie die Romantik auf. SWR -
Im Kurort Morschyn: Als „galizisches Spa“ wurde das Städtchen zu Zeiten der kuk-Monarchie bekannt, später unter den Sowjets, und ist es bis heute. Ohne Plastikflasche trifft man hier fast niemanden an. SWR -
Mit Wehmut geht unsere Reise in die Karpaten zuende – durch einen Landstrich, der außer Eisenbahn auch anderes zu bieten hat. SWR -
STAND
AUTOR/IN