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Folge 841 Bildergalerie vom zweiten Teil der Entdeckungsreise in Asien

Im ersten Teil sind wir von Yangon nach Thazi gefahren. (Foto: SWR, SWR - Alexander Schweitzer)
Im ersten Teil sind wir von Yangon nach Thazi gefahren. Nun geht es in die Berge nach Shwenyaung unweit des Inle-Sees. Und später weiter über Mandalay nach Hsipaw. SWR - Alexander Schweitzer
Weiter geht die Reise durch das nördliche Shan-Land. SWR - Alexander Schweitzer
Statt Klimaanlage hängen Ventilatoren an der Decke. Auch eine Art von Belüftung. SWR - Alexander Schweitzer
Myanmar war einst das reichste Land Südostasiens und als „Kornkammer Südostasiens“ weltgrößter Reisexporteur. Mitte der 60er Jahre setzten dann die Militärs den „burmesischen Weg des Sozialismus“ in Form von Verstaatlichung, Korruption und Selbstbereicherung durch. Heute ist Myanmar eines der ärmsten Länder der Welt und hat Probleme, seinen Eigenbedarf an Reis selbst zu decken. SWR - Alexander Schweitzer
Die Händler haben ihre Stände ganz nah an die Eisenbahn-Linie aufgestellt. SWR - Alexander Schweitzer
Die 160 Kilometer lange Fahrt hinauf in die Berge wird rund 10 Stunden dauern. Das klingt zwar auf den ersten Blick recht lang, aber wir sind in Myanmar und wollen diese Zugfahrt einfach erleben SWR - Alexander Schweitzer
Das Gok Hteik Viadukt befindet sich hier im Norden des Shan-Staates auf der Strecke zwischen Mandalay und Lashio, genauer zwischen dem Bahnhof von Gok Hteik und dem Bahnhof von Nyaungpin. Es gehört zu den berühmtesten Viadukten der Welt aufgrund seiner Höhe von 111 Metern und seiner Länge von fast 800 Metern. Nur mit Schrittgeschwindigkeit kriecht der Zug über die Brücke. 1903, zu ihrer Entstehungszeit, war sie die zweithöchste Bahnbrücke der Welt. SWR - Alexander Schweitzer
Die Intha, die „Menschen vom See“, wie sie sich nennen, fischen hier noch nach einer Jahrtausend Jahre alten Tradition und rudern mit nur einem Bein über den gerade mal drei Meter tiefen See, der 22 Kilometer lang und 10 Kilometer breit ist. SWR - Alexander Schweitzer
Der Fischer Than Tun sagt:"Meine Eltern haben mir beigebracht, mit den Beinen zu rudern und Fische zu fangen. Ich übte und übte und irgendwann konnte ich dann mit einem Bein rudern. Man steht mit dem linken Bein fest auf dem Boot und schlingt das rechte Bein um das Ruder. So rudert man dann, bis man Fische findet." SWR - Alexander Schweitzer
Die meisten Shan arbeiten in der Landwirtschaft. Ein Reisbauer sagt: "Wegen des Wetters ernten wir heute etwa 80 Körbe Reis pro Feld. Früher, als das Wetter besser war, fiel die Ernte größer aus." SWR - Alexander Schweitzer
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