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Folge 946 Bilder - nicht nur durchs Zugfenster

Prebischtor Patrick Mürb (Foto: SWR, Grit Merten)
Ganze 316 Meter Höhenunterschied, 6,5 km unwegsames Gelände und das Ganze beladen mit dem Kameraequipment – die Dreharbeiten auf dem Weg zum Prebischtor haben wirklich alles von unserem Team gefordert. Doch die entstandenen Bilder entschädigen für die sportliche Höchstleistung. Grit Merten
Seit 2014 fährt die Nationalparkbahn zwischen Děčín - Bad-Schandau – Sebnitz – Dolní Poustevna (Nieder Einsiedel) und Rumburk. Die Zugbegleiter sind zweisprachig und helfen gern auch bei Fragen über Land und Leute weiter.Informationen über Strecken, Fahrpläne und Tarife finden sie hier: www.nationalparkbahn.de Grit Merten
Einen schönen Blick auf die Bahnlinien nach Prag bzw. Dresden, links und rechts der Elbe, bietet die Aussichts-Plattform der Burg Střekov (Schreckenstein) nahe der Stadt Ústí nad Labem. Der Bahnhof Ústí nad Labem / Střekov befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Burg. Grit Merten
Die Dreharbeiten im schwankenden Boot auf der Kamnitz im Edmundsklamm bei Hřensko (deutsch Herrnskretschen) waren nicht ganz einfach. Ein Tipp: Je früher man sich auf den Weg in die Klamm macht, umso schöner sind die verschiedenen Stimmen der Natur zu hören. Später übertönt zumeist die Geräuschkulisse der Besucher das Naturambiente.www.herrnskretschen.de Grit Merten
Das Prebischtor (Pravčická brána) – ein 16 Meter hohes und 26,5 Meter breites, natürliches Sandsteintor – das Symbol für die bizarre Schönheit der Böhmischen Schweiz und ein beeindruckendes Naturdenkmal. Aufnahmen im Fantasyfilm „Die Chroniken von Narnia (Der König von Narnia)“ wurden hier gedreht. Von der Felsenbrücke blickten die kindlichen Hauptdarsteller bei ihrer Reise durch das Reich Narnia auf einen zugefrorenen Fluss hinab.http://www.zemefilmu.cz/de/film-orte/10050-bohmische-schweiz-das… Grit Merten
Scheinbar irgendwo im Nirgendwo Nordböhmens liegt dieser kleine Bahnhof.Die Station Jedlová (Tannendorf) hat ihren Namen vom nahegelegenen Tannenberg, etwa 1,5 km südöstlich vom Ort Jiřetín pod Jedlovou (St. Georgental). Vom Bahnhof aus starten viele Wanderer, Pilzsammler und auch Jäger ihre Waldausflüge in die umliegenden Wälder. Doch auch wer ein gutes böhmisches Bier oder böhmische Hausmannskost zu schätzen weiß, ist hier richtig. Grit Merten
Ein Regionalzug der ČD kurz vor dem einsamen Bahnhof in Jedlová (Tannendorf). Regelmäßig fahren Anschlusszüge in Richtung Děčín und Rumburk. Man sollte sich auf jeden Fall etwas Zeit für ein gutes böhmisches Bier in der urigen Bahnhofskneipe nehmen. Grit Merten
Im Film beginnt unsere Reise im Hauptbahnhof Dresden. Der Bahnhof wurde auf den Mauern des ehemaligen „Böhmischen Bahnhofes“ gebaut. So war bereits im Namen klar, welches Ziel die meisten hier abfahrenden Züge damals hatten. Grit Merten
Nicht immer blieb uns während der Dreharbeiten der Wettergott hold. Aber auch die nebelige Flussatmosphäre rund um Bad Schandau hat etwas Besonderes.Eine Elbbrücke ermöglicht die Überfahrt der 2014 eröffneten Nationalparkbahn. Sie verbindet die Böhmische und Sächsische Schweiz miteinander und entlastet die Region zunehmend vom starken Autoverkehr.http://www.nationalparkbahn.de Grit Merten
Direkt an der deutsch-tschechischen Grenze beginnt die Böhmische Schweiz. Wie auch die angrenzende Sächsische Schweiz, besticht der böhmische Teil durch eindrucksvolle Sandsteinformationen, die - sofern man nicht höhenängstlich ist - einen wunderschönen Blick ins Tal und auch auf die Bahnstrecke in Richtung Prag oder Dresden bieten. Manchmal entsteht der Eindruck, man schaue auf eine Modelleisenbahnplatte mit all den kleinen Häusern und Zügen in der Ferne, wie hier beim Ort Dolní Žleb (Niedergr… Grit Merten
Auch die roten Regio-Shuttle der grenzüberschreitenden Nationalparkbahn (U28) fahren regelmäßig durchs Tal. Der Ausblick Belvedér – eine im 19. Jahrhundert dem Adel vorbehaltene Aussichtsplattform in der Nähe des Ortes Labská Stráň (Elbleiten) – liegt etwa 130 Meter über der Elbe. Grit Merten
Auf einem steilen Felsen, direkt oberhalb der Elbe bei Ústí nad Labem, thront die Burg Schreckenstein (Střekov), ein historisches Wahrzeichen Nordböhmens. Die Zugreise durch die Böhmische Schweiz und durch das Elbtal ist aber nicht nur ein Ausflug in die Geschichte der Region, sondern auch landschaftlich ein Genuss. Grit Merten
Eine Lokomotive der ČD-Baureihe 121 steht vor dem ehemaligen Stellwerk im Bahnhof Děčín. Sie wurde als elektrische Güterzuglok der einstigen Tschechoslowakischen Staatsbahn (ČSD) bei Škoda, Plzeň hergestellt.Die historische Leitstelle ist heute ein liebevoll eingerichtetes Museum über die regionale Eisenbahngeschichte. Grit Merten
Aus dem historischen Stellwerk Děčín schaut man direkt auf den Eisenbahn-Tunnel in der Schäferwand – eine Felsformation gegenüber des berühmten Schlosses Děčín. Leider kam zum Zeitpunkt des Fotos kein Zug durch den 279 Meter langen Tunnel.Der Name „Schäferwand“ leitet sich übrigens vom deutschen Namen „Schiefe Wand“ ab. Grit Merten
Leider sind die Bahnstrecken durchs Elbtal auch wegen ihres hohen Aufkommens an lautstarken Güterzügen in der Diskussion. Eine geplante Neubaustrecke zwischen Dresden und Prag sieht einen Eisenbahntunnel vor, der eine Alternative zur bisherigen Strecke darstellt und die Region entlasten soll.Weitere Infos unter:www.nbs.sachsen.de Grit Merten
Unser Kameramann Patrick Mürb dreht mit vollem Körpereinsatz die atmosphärischen Bilder der Nationalparkbahn. Die Nationalparkbahn ist übrigens nicht nur eine bequeme, sondern auch eine ökologische Lösung für den wachsenden Tourismus in der Region.Der Nationalpark Böhmische Schweiz (Národní park České Švýcarsko) ist Bestandteil des Elbsandsteingebirges auf tschechischem Territorium. „Das Ziel des Nationalparks ist es, die hiesige Landschaft in ihrer Schönheit zu erhalten und der Natur zu ermögl… Grit Merten
Žižka - Künstlerische Fotoimpressionen von Grit Merten Grit Merten
Gesimse - Künstlerische Fotoimpressionen von Grit Merten Grit Merten
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