Folge 930 Von Sachsen auf die Ostalb – Modellbahnwelten in H0

In dieser Folge stellt "Eisenbahn-Romantik" zwei Modellbahnen vor. Beide sind im Maßstab 1:87 gebaut, aber auf ganz unterschiedliche Weise.

Dauer

Chemnitz
Die eine erstreckt sich in einem aus schmalen Modulen zusammengesetzten U über fast 40 m Länge und steht in Chemnitz. Zwar ist ihre Strecke der Fantasie entsprungen, aber ohne weiteres hätte eine Nebenbahn der Deutschen Reichsbahn im flachen Land von Mecklenburg-Vorpommern ihr Vorbild sein können. Ihre Erbauer haben sich in einer Arbeitsgruppe des Vereins „Kraftwerk“ zusammengefunden. Kurz nach der Wende gegründet, bietet diese Einrichtung nicht nur für Jung und Alt, sondern auch für Menschen mit und ohne Handicap verschiedenste Freizeitangebote für wenig Geld. Die Tradition der Modellbahngruppe geht noch auf DDR-Zeiten zurück, doch ihre Anlage ist den Qualitätsansprüchen einer modernen Modelleisenbahn zweifellos gewachsen.

Folge 930 Bilder aus den Modellbahnwelten in H0

CHEMNITZ: Man weiß es nicht genau: hat Karl Marx mit Modelleisenbahnen gespielt? - Denkmal in Chemnitz (Foto: SWR, SWR - Susanne Mayer-Hagmann)
CHEMNITZ: Man weiß es nicht genau: hat Karl Marx mit Modelleisenbahnen gespielt? - Denkmal in Chemnitz SWR - Susanne Mayer-Hagmann Bild in Detailansicht öffnen
Im großen Saal des ehemaligen Volkshauses: die Modulanlage der Modellbahngruppe des „Kraftwerk e.V.“ SWR - Susanne Mayer-Hagmann Bild in Detailansicht öffnen
Großer Betrieb im Bahnhof „Kemnitz“. SWR - Susanne Mayer-Hagmann Bild in Detailansicht öffnen
Bahnhofseinfahrt „Kemnitz“: viele Gleise für eine kleine Nebenbahn – die Fantasie macht’s. SWR - Susanne Mayer-Hagmann Bild in Detailansicht öffnen
Die Datsche darf nicht fehlen, ein Stück Freiheit in der DDR mit Selbstversorgung. SWR - Susanne Mayer-Hagmann Bild in Detailansicht öffnen
Lok „Ludmilla“ röhrt durchs flache Land von Mecklenburg-Vorpommern. SWR - Susanne Mayer-Hagmann Bild in Detailansicht öffnen
Baureihe 35 dampft durch  Mecklenburgs typische Kiefernwäldchen. SWR - Susanne Mayer-Hagmann Bild in Detailansicht öffnen
Glitzernde Winterwelt in zwei Etagen: eine ganz besondere Modellbahnanlage. SWR - Susanne Mayer-Hagmann Bild in Detailansicht öffnen
AALEN: Hinter dem Bahnhof Aalen geht es geschäftig zu: Hier liegen die Güterschuppen. SWR - Susanne Mayer-Hagmann Bild in Detailansicht öffnen
Die Aalener Modellbauer haben Spaß an ihren raffinierten Ausstiegen auf die rund 45qm große Anlage. SWR - Susanne Mayer-Hagmann Bild in Detailansicht öffnen
Was hier genau passiert ist, steht bestimmt in der Aalener Stadtchronik – denn auf der Anlage ist nichts erfunden! SWR - Susanne Mayer-Hagmann Bild in Detailansicht öffnen
SWR-Kameramann Lorenz Pagés sucht nach der richtigen Perspektive. Motive gibt es in Aalen genug. SWR - Susanne Mayer-Hagmann Bild in Detailansicht öffnen
Die Panoramaeinstellung vermittelt die Dimensionen der vorbildgetreuen Anlage der Eisenbahnfreunde Aalen. SWR - Susanne Mayer-Hagmann Bild in Detailansicht öffnen
Lust auf Kino? Leider gibt es das im heutigen Aalen längst nicht mehr. SWR - Susanne Mayer-Hagmann Bild in Detailansicht öffnen
Im Güterbahnhof der Härtsfeldbahn, der „Schättere“, ist der Modellbahn zuhause. SWR - Susanne Mayer-Hagmann Bild in Detailansicht öffnen
Blick auf den Bahnhof Aalen, wie er in den 60er Jahren noch war. SWR - Susanne Mayer-Hagmann Bild in Detailansicht öffnen
Im BW wird fleißig gearbeitet. Noch gibt es in Aalen nur Kohle und Diesel. Die Elektro-Loks fahren erst ab Schorndorf. SWR - Susanne Mayer-Hagmann Bild in Detailansicht öffnen
Im Vordergrund der kleine Bahnhof der Härtsfeldbahn, dahinter das Gelände der Hauptbahn. SWR - Susanne Mayer-Hagmann Bild in Detailansicht öffnen

Aaalen
Die zweite Anlage steht im Vereinsheim der Eisenbahnfreunde Aalen. Angesiedelt sind sie im ehemaligen Güterbahnhof der historischen Härtsfeldbahn zwischen Aalen und Dillingen.
Die Mitglieder der EFA sehen sich der heimischen Eisenbahngeschichte verpflichtet und haben deshalb ihren Heimatbahnhof Aalen samt dem umliegenden Stadtareal vorbildgetreu nachgebaut. Ihre Zeit ist die Epoche III, als Aalen noch ein Eisenbahnknotenpunkt zwischen Stuttgart und München war und im Bahnbetriebswerk an die 1000 Mann beschäftigt waren. Die Anlage ist so verblüffend detailliert, dass Besucher älteren Semesters die Heimatstadt ihrer Jugendjahre direkt vor ihren Augen haben.

(ESD: 05.05.2018)

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