Folge 897 Bahnhof Pasewalk – Wartehalle des Lebens

Pasewalk in Mecklenburg-Vorpommern gehörte bis 1990 zu den wichtigsten Eisenbahnknotenpunkten des deutschen Nordostens.

Dauer

Der Film zeigt anhand eindrucksvoller Archivaufnahmen, welch spannende Geschichte sich hinter dem heutigen Haltepunkt Pasewalk verbirgt.

Folge 897 Bilder vom Bahnhof Pasewalk

Relikte (Foto: SWR, SWR - Grit Merten)
Überall in Pasewalk erinnern Relikte daran, dass die Eisenbahn hier eine wichtige Rolle gespielt hat. SWR - Grit Merten Bild in Detailansicht öffnen
Das Wetter spielte bei den Dreharbeiten nicht immer mit. Aber um so schöner war die herbstliche Lichtstimmung bei einigen Augenblicken. SWR - Grit Merten Bild in Detailansicht öffnen
Für die Dreharbeiten ritten zwei Kürassiere vor den Bahnhof, so wie im 19. Jahrhundert hier üblich. SWR - Grit Merten Bild in Detailansicht öffnen
Kamerablick: Grit Merten und Andreas Schmid prüfen die Kameraeinstellung. SWR - Grit Merten Bild in Detailansicht öffnen
Vergangenheit und Gegenwart treffen auf diesem Bild aufeinander. Die Kürassiere der preußischen Armee des 19. Jahrhunderts. SWR - Grit Merten Bild in Detailansicht öffnen
Kürassier und Pferd waren unzertrennlich. Auch beim Transport via Bahn ließ der Soldat sein Pferd nicht allein. SWR - Grit Merten Bild in Detailansicht öffnen
Seitenanblick des Bahnhofs Pasewalk. Einst stiegen an seinem Bahnsteigen der preußische Königsadel ein und aus. SWR - Grit Merten Bild in Detailansicht öffnen
SWR Team mit Kürassieren SWR - Grit Merten Bild in Detailansicht öffnen

Begonnen hat alles mit dem Status einer königlich-preußischen Kürassierstadt im 18. Jahrhundert. Pasewalk wuchs zum militärischen Standort mit moderner Eisenbahn-Infrastruktur. Als "Tor in den Osten" spielte der Bahnhof Pasewalk im Ersten und auch Zweiten Weltkrieg eine entscheidende Rolle. Zudem lies der sich parallel entwickelnde Tourismusverkehr Richtung Ostseeküste Pasewalk aufblühen. Zu DDR-Zeiten behielt der Bahnhof seine wichtige militärische Funktion für die NVA bei. Heute jedoch gilt die Station als abgelegen, fast vergessen.

(ESD: 11.03.2017)

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