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Rund 80 Kilometer nordwestlich von Brüssel liegt in der belgischen Provinz Hennegau das kleine Städtchen Thuin. Hier hat sich ein Verein angesiedelt, der sich schon seit den 1970er Jahren der Bewahrung der sogenannten Vizinalbahnen widmet.

Auf einem ehemaligen Bahnhofsgelände präsentiert die ASVi, die Association pour la Sauvegarde du Vicinal, circa 40 Schmalspur-Fahrzeuge, die einst auf dem Überlandstraßenbahnnetz der belgischen Staatsbahn im Einsatz waren, hauptsächlich in der Gegend um Charleroi.
Im Gegensatz zu anderen Ländern konnten sich in Belgien die Vizinalbahnen bis in die 50er Jahre hinein halten. Gebaut worden waren sie als Ergänzung zur großen Eisenbahn zur günstigen Erschließung des ländlichen Raums.

Folge 915 Bilder aus den Straßen von Thuin

Das Städtchen Thuin liegt am Fluß Sambre  und wartet auf mit mittelalterlichem Charme. (Foto: SWR, Susanne Mayer-Hagmann)
Das Städtchen Thuin liegt am Fluß Sambre und wartet auf mit mittelalterlichem Charme. Susanne Mayer-Hagmann Bild in Detailansicht öffnen
Straßenbahnfahren in historischem Ambiente: eine ganz besondere Art, sich durchrütteln zu lassen. Susanne Mayer-Hagmann Bild in Detailansicht öffnen
Ein Import aus dem Amerika der 1930er Jahre Susanne Mayer-Hagmann Bild in Detailansicht öffnen
Die A 9288 wurde 1910 in der Wallonie gebaut und fuhr damals in ganz Belgien. Der Verein hat sie auf einem Acker gefunden und vorbildlich restauriert. Susanne Mayer-Hagmann Bild in Detailansicht öffnen
Aus der letzten Generation der 2-Achser: die A 9515 aus der Zeit nach 1945 Susanne Mayer-Hagmann Bild in Detailansicht öffnen
Weinanbau in den hängenden Gärten von Thuin – heute wie im Mittelalter. Susanne Mayer-Hagmann Bild in Detailansicht öffnen
Im Straßenbahnmuseum von Thuin wird Geschichte wieder lebendig. Susanne Mayer-Hagmann Bild in Detailansicht öffnen
Eine Erlebniswelt voller Geschichte – das Straßenbahnmuseum von Thuin. Susanne Mayer-Hagmann Bild in Detailansicht öffnen
Auf dem Kanal der Sambre schippern heute nur noch Freizeitkapitäne Susanne Mayer-Hagmann Bild in Detailansicht öffnen
Das Eisenbahn-Romantik-Team auf „Museumsfahrt“ in Belgien. Susanne Mayer-Hagmann Bild in Detailansicht öffnen
Eine Vizinalbahn ohne Strom – in Thuin gibt es auch eine Strecke für Dieseltriebwagen Susanne Mayer-Hagmann Bild in Detailansicht öffnen
Thuin und seine Schmuckstücke: Über der Stadt ragt der Turm, den die Unesco auf ihrer Liste hat, unter der Stadt liegen die „hängenden Gärten“. Susanne Mayer-Hagmann Bild in Detailansicht öffnen
Die Geschichte der belgischen Vizinalbahnen in schönster Form – präsentiert im Straßenbahnmuseum von Thuin. Susanne Mayer-Hagmann Bild in Detailansicht öffnen
Mitten in Centre-Ville von Thuin ist die Endstation einer der drei Strecken der Museumbahn. Susanne Mayer-Hagmann Bild in Detailansicht öffnen
Hier hält der Zug … oder die Straßenbahn. Susanne Mayer-Hagmann Bild in Detailansicht öffnen

Regelmäßig führt der Verein auf einer nichtelektrifizierten und zwei elektrifizierten Meterspurstrecken Museumsfahrten durch - ein Gewinn für die Region, in der einst die Montanindustrie blühte, die heute allerdings zu den ausgebluteten Teilen des Landes zählt. Dabei fehlt es nicht an reizvollen touristischen Attraktionen.
Das Team von "Eisenbahn-Romantik" ist mit den historischen Straßenbahnen in und um das Städtchen Thuin an der Sambre auf Entdeckungsreise gegangen und hat dabei eine reichhaltige Geschichte entdeckt.

(ESD: 11.11.2017)

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