Folge 864

Braunes Gold und Eisenbahnen – Kohleabbau in der Lausitz

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AUTOR/IN
Grit Merten
Merten (Foto: privat -)

Wie riesige Zähne eines gigantischen Stahldrachens graben sich die Schaufeln des Eimerkettenbaggers in die urzeitlichen Braunkohleschichten. Unmittelbar daneben wartet ein Güterzug auf seine Befüllung mit dem "Braunen Gold" der Lausitz.

Seit 1913 leben die Menschen hier von und mit der Kohleförderung. Die Eisenbahn ist dabei bis heute das wichtigste Transportmittel. In Cottbus geht nun eine Ära des Kohletransports zu Ende. Der letzte Zug auf rückbaren Gleisen verlässt den Tagebau in Cottbus Nord und damit endet die Zeit der direkten Zugbeladung im Tagebau unterhalb der Rasensohle in Deutschland.

Dies nehmen wir filmisch als Anlass, in die spannende Geschichte der Kohleförderung und auf deren spezielle Eisenbahntechnik zu schauen.

Zudem werfen wir einen Blick hinter die Kulissen der modernen Tagebaulogistik. Wir besuchen aber auch jene Orte, die den riesigen Baggern weichen mussten und künftig als renaturierte Seenlandschaft wiederauferstehen.

(ESD: 27.02.2016)

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Grit Merten
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