Folge 905 Nariz del Diablo – Unterwegs auf der transecuadorianischen Eisenbahn

Die Eisenbahn in Ecuador erfährt eine Renaissance. Präsident Rafael Correa hat die Eisenbahn zum Symbol der nationalen Einheit erklärt. Seit ein paar Jahren ist die Hauptstrecke zwischen der Küstenstadt Guayaquil und der Hauptstadt Quito wieder in Betrieb, ein Grund dieses ferne, südamerikanische Land mit dem Zug zu entdecken.

Dauer

Die transecuadorianische Bahn ist 450 Kilometer lang und führt von der Pazifikküste hinauf ins Hochland der Anden. Noch heute wird Präsident Eloy Alfaro, unter dem der Bau der Bahn vor mehr als 100 Jahren vollendet wurde, verehrt wie ein Held. Abenteuerlich ist die Reise immer noch, begleitet werden wir von Mopedfahrern, die in Ermangelung von Bahnschranken unterwegs die Bahnübergänge sichern.

Folge 905 Bilder vom Nariz del Diablo

Ecuador (Foto: SWR, SWR - Alexander Schweitzer)
Spektakulärer Aufstieg auf der Teufelsnase SWR - Alexander Schweitzer Bild in Detailansicht öffnen
Ecuador - Oberhalb der Teufelsnase durch die Anden SWR - Alexander Schweitzer Bild in Detailansicht öffnen
Eine Schlepptenderlok der US-Firma Baldwin inSantiago de Quito. Bis 1992 war sie noch im Regeldienst. SWR - Peter Lauffer Bild in Detailansicht öffnen
Tren Crucero unter Dampf vor Riobamba SWR - Peter Lauffer Bild in Detailansicht öffnen
Dampflok in Santiago de Quito.(Heizer), Alexander Schweitzer (Autor),Edgar Garces (Ecuadors einziger Dampflokführer), Joachim Krug (Kameramann), Michael Geißer (Tonmann) und Peter Lauffer (Producer) SWR - Peter Lauffer Bild in Detailansicht öffnen
Der Tren Crucero in Huigra SWR - Peter Lauffer Bild in Detailansicht öffnen
Joachim Krug, Kameramann, bei der ältesten Indianergruppe Ecuadors – den Shuar SWR - Peter Lauffer Bild in Detailansicht öffnen
Die transecuadorianische Eisenbahn ist 450 Kilometer lang und führt von der Pazifikküste hinauf ins Andenhochland. SWR - Peter Lauffer Bild in Detailansicht öffnen
Diesellok SWR - Bild in Detailansicht öffnen
Teamfoto: Peter Lauffer (Producer), Joachim Krug (Kameramann), Alexander Schweitzer (Autor), Michael Geißer (Tonmann), vlnr SWR - Peter Lauffer Bild in Detailansicht öffnen
Nach dem Bahnhof Sibambe beginnt der Aufstieg zur sagenumwobenen Teufelsnase, der Nariz del Diablo. SWR - Peter Lauffer Bild in Detailansicht öffnen
Autor Alexander Schweitzer in Ecuadors Hauptstadt Quito SWR - Peter Lauffer Bild in Detailansicht öffnen

Sie gilt als "spektakulärste Eisenbahnstrecke Südamerikas". Tief unten in der Schlucht des Rio Chanchán beginnt das Herzstück des Schienenstrangs, die Nariz del Diablo, die Teufelsnase, ein 100 Meter großer Felsvorsprung. Im Zickzack überwindet hier der Zug 500 Höhenmeter. Keine Fahrt für zarte Gemüter, einst wurde den Fahrgästen zur Beruhigung ein Schluck selbstgebrannter Schnaps angeboten.

(ESD: 20.05.2017)

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