Folge 695 Bilderreise durch Marokko

Folge 695 Bilderreise durch Marokko

Abends in Marrakesch - "Platz der Gehängten" (Foto: SWR, SWR - Andreas Stirl)
Abends in Marrakesch - "Platz der Gehängten". Die Altstadt der im 11. Jahrhundert gegründeten einstigen Herrscherresidenz wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Die Unversehrtheit ihrer Architektur hat Marrakesch zum größten touristischen Ziel Marokkos gemacht. SWR - Andreas Stirl
In Marrakesch auf dem "Platz der Geköpften". Märchenerzähler, Handleserinnen, Musiker und Schlangenbeschwörer bieten hier, wie auf einer großen Bühne, tagaus, tagein ein Märchen wie aus 1001 Nacht. SWR - Andreas Stirl
Königspalast in Rabat - ehemalige Königsstadt und heutige Kapitale Marokkos. SWR - Andreas Stirl
Reich verzierter Raum in einem ehemaligen Kaufmannshaus - heute ein Restaurant - in der Altstadt von Fés. Marokkos geistiges Zentrum war ursprünglich nur im Tal des Oued Fés angesiedelt. Längst bedeckt die alte Königstadt die umliegenden Hänge. Von der UNESCO wurde sie zum Weltkulturerbe erklärt. SWR - Andreas Stirl
Ausstellung von Zierbrunnen in einer Keramik- und Mosaikwerkstatt in Fés. Das älteste Viertel heißt Fés el Bali. Der Altstadtkern aus dem 9. Jahrhundert beherbergt in seinem Gassengewirr das pralle orientalische Leben. SWR - Andreas Stirl
Metallwerkstadt in der Altstadt von Fés. Sie beinhaltet fast alle historischen und kulturellen Sehenswürdigkeiten. Wer sich als Fremder hier hineinwagt, wird ewig davon schwärmen. SWR - Andreas Stirl
Einzige Transportmittel in den armbreiten Durchgängen sind Esel und Mulis. Hoch mit Fellen bepackt führen sie uns direkt in das weltberühmte Gerber- und Färberviertel. Gegen Bakschisch kann man von einer Dachterasse aus bei der Arbeit zusehen - Farbenfroh aber sehr geruchsintensiv - die Gerberei in Fés. SWR - Andreas Stirl
Abendstimmung in Oujda, der östlichsten Provinzhauptstadt Marokkos. Oujda ist eine moderne Stadt und von großer Bedeutung als Grenzstadt zum Nachbarstaat Algerien. Europäische Touristen verirren sich nur selten nach Oujda. SWR - Andreas Stirl
Regulärer Schnellzug auf der Strecke von Fés nach Oujda gezogen von einer Diesel-Elektrolok DH 357, gebaut 1974 vom amerikanischen Lokomotivhersteller General Motors. SWR - Andreas Stirl
Der Wüstenexpress an einer verlassenen Bahnstation in der Sahara. Verfallene Gebäude - eine Szenerie wie aus einem bizarren Traum. SWR - Andreas Stirl
Sandverwehungen auf dem Gleis. Fleißige Helfer schaufeln dem Zug den Weg frei. - Die Sahara bedeckt 9 Millionen Quadratkilometer, knapp 20 % sind reine Sandwüste. Der Rest ist Stein- und Geröll. Ihr Name soll von dem arabischen Wort "sahraa" für öde, leer, unfruchtbar herrühren. Sie wird auch "Meer ohne Wasser" genannt. SWR - Andreas Stirl
Der Wüstenexpress geht 280 Kilometer entlang der algerischen Grenze von Oujda nach Bouarfa. Diese Strecke wird nur einmal im Jahr - extra für Touristen - befahren. Die Diesel-Elektrolok, seit 31 Jahren in Marokko im Dienst, hat eine stattliche Länge. Die Generatoren brauchen Platz, schließlich ist der Zug vollklimatisiert. Dank der guten Instandhaltung ist sie noch bestens in Schuss und macht auf ihren Fahrten in die Sahara keinerlei Probleme. SWR - Andreas Stirl
Besuch bei einer Nomaden-Familie. Sie leben von ihren Tieren. Wenn es regnet haben sie Futter, wenn nicht, haben sie ein Problem. - Die kunstvolle Zeltkonstruktion aus Decken und Häuten bietet idealen Schutz vor Sonne und Sandstürmen. SWR - Andreas Stirl
Auf dem Dromedar, einem einhöckrigen Kamel, durch die Sanddünen. Früher hat das Dromedar in den großen Sahara-Karawanen Dienst getan, heute ist es mit den Kollegen immer mehr im "Tourismus" tätig. Ein Saharaerlebnis der Superlative - die Begegnung mit Erg Chebbi, den höchsten Sanddünen Marokkos. SWR - Andreas Stirl
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