Folge 664 Eine Reise in Japans grünes Herz

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In unregelmäßiger Folge stellt Eisenbahn-Romantik die Bahnen Japans, die Landschaften und natürlich die Menschen vor. Dieses Mal geht die Reise von Tokio über 100 Kilometer Richtung Westen in die waldige Berg- und Seen-Region Hakone. Moderne Züge wie der "Romance Car" bringen zahlreiche Touristen aus dem In- und Ausland hierher zur Erholung, zur Kur oder einfach nur zur Sightseeing-Tour.

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Folge 664 Japans grünes Herz

Photo-shooting vor dem Romancecar der Bahngesellschaft Odakyu Electric Railway im Tokyoter Bahnhof Shinjuku. (Foto: SWR, SWR - Andreas Stierl)
Photo-shooting vor dem Romance Car der Bahngesellschaft Odakyu Electric Railway im Tokyoter Bahnhof Shinjuku. Von hier geht es zu den Touristenattraktionen südwestlich von Tokyo. SWR - Andreas Stierl Bild in Detailansicht öffnen
Mit dem Romance Car durch die Tokyoter Trabantenstädte: Glücklich, wer ganz vorne reservieren konnte. SWR - Andreas Stierl Bild in Detailansicht öffnen
In der Regionalbahn hat nur der Lokführer den Blick nach vorn. SWR - Andreas Stierl Bild in Detailansicht öffnen
Das Lalique-Museum in Sengokuhara gibt es seit 2005 … SWR - Andreas Stierl Bild in Detailansicht öffnen
… eine Schatzkammer des französischen Jugendstils und des Art Déco. SWR - Andreas Stierl Bild in Detailansicht öffnen
Ein Lalique- und Oldtimerliebhaber hat das Museum gegründet, auch die Kühlerfiguren seiner Bugattis sind Werke des Franzosen. SWR - Andreas Stierl Bild in Detailansicht öffnen
Das Prunkstück des Museums: ein Pullmanwagen der Compagnie International des Wagons Lits aus dem „Cote d’Azur Orient Express“ – in der Schweiz gekauft, in Holland verschifft und von der Hafenstadt Numazu per LKW in die Fuji-Berge gebracht. Innenausstattung: René Lalique. SWR - Andreas Stierl Bild in Detailansicht öffnen
Im Inneren des Pullmanwagens. SWR - Andreas Stierl Bild in Detailansicht öffnen
Teile des historischen Tokaido, der sogenannten „Ostmeerstrasse“, kann man sich in Hakone noch erwandern. Originalsteine aus der Edo-Zeit zeigen u.a. Etappenlängen an oder auch die Wegbeschaffenheit. SWR - Andreas Stierl Bild in Detailansicht öffnen
Die Leitzentrale von Hakone-Yumoto. Der alte Kurort ist Yumoto ist „Hauptbahnhof“ der Hakone Tozan Tetsudo, hier starten die Züge der Hakone „Berg-Eisenbahn“, der steilsten Bahn Japans. SWR - Andreas Stierl Bild in Detailansicht öffnen
Im Inneren des Romance Car VSE: für Aussehen und Technik erhielt er Preise. Service wird hier großgeschrieben. SWR - Andreas Stierl Bild in Detailansicht öffnen
Wie auch im Hakone Yamatoya Hotel. Mit dem Schuhwerk wird der Alltag abgelegt. SWR - Andreas Stierl Bild in Detailansicht öffnen
Schulkinder auf dem Weg nach Hause: Mit Hütchen: Grundschule; mit Zöpfchen die höhere Stufe Mittelschule. SWR - Andreas Stierl Bild in Detailansicht öffnen
Triebwagen der Regionalbahn auf der Strecke nach Gora. Der engen Kurven wegen benutzt man hier etwas kürzere Wagen als auf Flachbahnen. SWR - Andreas Stierl Bild in Detailansicht öffnen
Das Fujiya Hotel in Miyanoshita, Japans ältestes Hotel im „westlichen Stil“, ist eines der erstklassigen Unterkünfte... SWR - Andreas Stierl Bild in Detailansicht öffnen
... von denen aus man das Kratergebiet des erloschenen Hakone-Vulkans erkunden kann. SWR - Andreas Stierl Bild in Detailansicht öffnen
Schwefelquellen in der Caldera des einstigen Vulkans. Sie sorgen in den Kurorten ringsum für touristische Badefreuden. SWR - Andreas Stierl Bild in Detailansicht öffnen
Unser Hotel. SWR - Andreas Stierl Bild in Detailansicht öffnen
Westlicher Komfort mit asiatischem Charme. SWR - Andreas Stierl Bild in Detailansicht öffnen
Gesunde Speisen aus frischen Zutaten sind in Japan selbstverständlich. SWR - Andreas Stierl Bild in Detailansicht öffnen
Die Gerichte werden ausgestellt und beschrieben – auf Japanisch. SWR - Andreas Stierl Bild in Detailansicht öffnen
Manchmal muss man auch raten – oder probieren. SWR - Andreas Stierl Bild in Detailansicht öffnen
Elektro-Triebwagen der normalspurigen Bergbahn auf der Strecke Odawara – Yumoto. SWR - Andreas Stierl Bild in Detailansicht öffnen
Das allerletzte Stück auf und über den Berg Sounzan im Fuji-Hakone-Izu-Nationalpark bewältigt man mit einer Seilbahn. SWR - Andreas Stierl Bild in Detailansicht öffnen
Blick zum Fuji über den Fuji-Hakone-Izu-Nationalpark. SWR - Andreas Stierl Bild in Detailansicht öffnen
Die Seilbahn endete im Norden des Ashi-Sees, weiter geht’s per Schiff. Über den See transportiert werden die touristischen Heerscharen von einer Flotte malerischer Piratenschiffe. SWR - Andreas Stierl Bild in Detailansicht öffnen
Viele Japaner nutzen die Hakone-Fahrt auch als Pilgerreise zu den Stätten des Shintoismus. Holztore, sogenannte Torrii, verweisen auf die Schreine diverser Gottheiten. SWR - Andreas Stierl Bild in Detailansicht öffnen
Das berühmte Hakone-Torii, Eingangstor zu einem Schrein aus dem 8. Jahrhundert. SWR - Andreas Stierl Bild in Detailansicht öffnen
Dieser Schrein im Wald bei Hakone-machi ist Kuzuryu geweiht, einem Seegott in Gestalt eines Drachen. SWR - Andreas Stierl Bild in Detailansicht öffnen
Er soll vor Naturkatastrophen schützen, vor Stürmen, vor See- und Erdbeben. SWR - Andreas Stierl Bild in Detailansicht öffnen

Die meisten Besucher kommen mit der Eisenbahn, im Land der aufgehenden Sonne eine wirkliche Alternative zum Auto. Besonders geschätzt wird das Naturparadies Hakone von Tokios Bevölkerung. Binnen kurzem kann man der Hektik der Hauptstadt entfliehen.

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