Folge 269 Schätze aus Amateurarchiven Nr. 11

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Im Studio sind Hans und Michael Fischbach

Hans & Michael Fischbach (Foto: SWR, SWR -)
Hans & Michael Fischbach SWR -

Hans und Michael Fischbach, Vater und Sohn, haben in ihrem im Urlaub gerne gefilmt. Als sie in Deutschland fast alles gesehen haben, sind sie nach Österreich gefahren, denn dort gab es zwischen 1972 und 1976 noch Regelverkehr auf den Schmalspurbahnen und Lokalbahnbetrieb.

Der erste Film spielt im Waldviertel. Ein gemischter Personen-Güterzug wird im Bahnhof Gmünd in Niederösterreich bereit gestellt. Gezogen wird der Zug von einer Stütztenderlokomotive der Reihe 399. Zu sehen ist auch ein Weichensteller, der mit seinem Moped fährt, da der Bahnhof noch so groß war. Schöne Bilder von Frühgüterzügen mit großartiger Rauchentwicklung in den kühlen Morgenstunden.

Hauptteil der Sendung ist ein Film über die Erzbergbahn in der Steiermark auf der Strecke von Vordernberg über die Berg- und Scheitelstation Präbichl mit Abfahrt nach Eisenerz. Gezogen werden die Erzzüge von 3-fach gekuppelten Zahnrad-Dampflokomotiven mit Laufachse, eine alte Florisdorfer Konstruktion aus der Gründerzeit. Gefahren wird auf dem Zahnstangensystem Abt. Ende der 70er Jahre wurde der Personenverkehr eingestellt und die Zahnstangen herausgerissen. Die starken Dieselloks konnten die Steigung im Reibungsbetrieb überwinden.

Im dritten Teil der Sendung sehen wir grenzüberschreitende Züge, von Ungarn kommend, in Österreich gefilmt. Bilder einer ehemaligen 52er mit M44er Diesellok als Schubhilfe oder Züge in der Raaberbahn durch die Puszta bis hin zum Bahnhof Neusiedl.

Die Themen im Einzelnen:
- Waldviertel - 4'53''
- Frühgüterzug - 2'17''
- Erzberg - 7'01''
- verschiedene ungarische Lokomotiven - 5'02''
- Neusiedl - 2'25''

(Die identische / überarbeitete Fassung dieser Folge können Sie bei Folge 307 nachschauen.)

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