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Ministerpräsidenten in Rheinland-Pfalz

SENDETERMIN Do, 30.3.2017 | 20:15 Uhr | SWR Fernsehen RP

70 Jahre Rheinland-Pfalz Die "schwarze Ära"

Peter Altmeier, Helmut Kohl, Bernhard Vogel: 44 Jahre war Rheinland-Pfalz ein Stammland der CDU - eine Ära, die mit der Gründung von Rheinland-Pfalz begann und 1991 mit dem Wahlsieg von Rudolf Scharping endete.

Amtseinsetzung des rheinland-pfälzische Ministerpräsident Dr. h.c. Peter Altmeier

Der langjährige rheinland-pfälzische Ministerpräsident Peter Altmeier (l.) bei seiner Vereidigung 1959

1947 wird Peter Altmeier Ministerpräsident des neugegründeten Bundeslandes Rheinland-Pfalz. Damals ist die Landespolitik geprägt von immensen Sorgen der Bevölkerung. Die Versorgung mit Nahrungsmitteln und Kohle sowie die Unterbringung der Flüchtlinge hat für alle Parteien Vorrang. Die sechziger und siebziger Jahre sind auch in Rheinland-Pfalz die Zeit der bildungspolitischen Reformen. So werden etwa die Konfessionsschulen abgeschafft. Die Universitäten entstehen.

In den siebziger Jahren mit Ministerpräsident Helmut Kohl an der Spitze und Anfang der 80er holt die CDU bei Landtagswahlen über 50 Prozent der Stimmen. Der Bau des Atomkraftwerks Mülheim-Kärlich führt in den achtziger Jahren auch in Rheinland-Pfalz zu Protesten.

1987 verliert die CDU ihre absolute Mehrheit. Mit den Stimmenverlusten wachsen die innerparteilichen Auseinandersetzungen in der CDU.

Ende 1988 tritt Bernhard Vogel nach scharfen innerparteilichen Angriffen als Ministerpräsident zurück. Die SPD-Opposition nutzt die Chance zum Regierungswechsel. Jörg Armbrüster über die "schwarze Ära" in Rheinland-Pfalz, der Auftakt unserer "Zur Sache" - Serie zu 70 Jahre Rheinland-Pfalz.

Am 6. April es dann in "Zur-Sache Rheinland-Pfalz" um die "rote Ära" mit den Ministerpräsidenten Rudolf Scharping, Kurt Beck und Malu Dreyer.

aus der Sendung vom

Do, 30.3.2017 | 20:15 Uhr

SWR Fernsehen RP