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Die Ernährungs-Docs

In dieser Folge "Die Ernährungs-Docs" kommt ein neunjähriges Mädchen an Bord. Merle H. ist ein fröhliches Mädchen, wenn es nur nicht überall am Körper bei ihr jucken würde. Neurodermitis ist die häufigste chronische Hauterkrankung bei Kindern. Merles Mutter kann bei Schüben nur noch zur Cortison-haltigen Salbe greifen, nun hofft sie auf die Ernährungs-Docs: "Vielleicht gibt es ja etwas, was sie gezielt essen oder auch weglassen kann." Schnell erkennt Anne Fleck das Problem: Merle liebt Erdbeeren, mag besonders gerne Paprika und auch Salami. Die Histamine darin wirken entzündungsfördernd. Besser sind zum Beispiel Avocado, Rote Beete oder Banane. Und auf Fertigprodukte soll die Familie ganz verzichten, wegen der vielen Zusatzstoffe. Eine große Umstellung für ein Kind. Kann Merle diese schaffen und werden die Schübe weniger? Claudia B. ist Typ-1-Diabetikerin, seit ihrer Kindheit leidet sie an der Volkskrankheit. Mittlerweile hat die 51-Jährige schon massiv Augenprobleme, musste mehrfach operiert werden. Und durch das Insulin, das sie spritzen muss, nimmt sie immer weiter zu. Ein Teufelskreis, "den wir mit der richtigen Ernährungsstrategie durchbrechen können", sagt Matthias Riedl. Und so lernt Claudia B., dass ihr Knäckebrot am Morgen nicht gesund ist und der Apfel zwischendurch den Blutzucker steigen lässt, genau wie ein Milchkaffee. "Als Snack sind Rohkost mit Quark oder Thunfisch-Muffins gut", empfiehlt Anne Fleck. Wird sich der Blutzucker-Langzeitwert der Diabetikerin im kommenden halben Jahr verbessern? "Wir können nichts mehr für Sie tun", mit diesen Worten haben seine Ärzte Ralph P. nach Hause geschickt. Der Inhaber eines Computerladens ist todkrank: Diagnose Leberkrebs. In seiner Verzweiflung hat er sich an die Ernährungs-Docs gewandt. "Heilen können wir ihn nicht", sagt Jörn Klasen. Und doch entscheidet sich das Ärzteteam dafür, den 52-Jährigen nicht allein zu lassen. Die Docs wollen ihn unterstützen, mit einer speziell auf ihn abgestimmten Ernährung. Die soll ihm Kraft und ein bisschen mehr Lebensqualität geben für die wenigen Monate, die Ralph P. noch bleiben.