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Der letzte Wille

Fernsehserie Deutschland 2020

Ein Heim voll eigenwilliger alter Menschen, selbstbewusstes Personal und eine neue Leiterin, die alle am liebsten loswerden will: In der Miniserie "Der letzte Wille" gerät ein Seniorenheim in Aufruhr.

Dagmar Winkelmann, Besitzerin und Leiterin der "Villa September", hat einen Fang gemacht: Die renommierte Malerin Marlene Klingenberg wird in die Seniorenresidenz einziehen und mit ihrer üppigen Miete den chronisch klammen Finanzen der Villa helfen. Die Bewohnerinnen und Bewohner, allen voran Dagmars Freundin Käthe Holzinger, sind erwartungsvoll, die Belegschaft, allen voran Oberschwester Gudrun, ist eher skeptisch - man weiß ja, was man von Künstlern zu halten hat. Die Einzige, die von nichts eine Ahnung hat, ist Marlene selbst. Die selbstsichere Malerin hat kein Bewusstsein ihrer beginnenden Demenz, wegen derer sie ins Heim kommt, findet allerdings, dass es dem seltsamen Hotel, in dem sie da gelandet ist, an Komfort fehlt. Sie ahnt noch nichts von dem Schock, der allen Bewohnerinnen und Bewohnern der Villa September bevorsteht.
Folge 2/6
Dagmar Winkelmann ist nach einem Treppensturz gestorben und es ist gar nicht so leicht, angesichts der Trauer die Normalität zwischen Pflegediensten und Senioren-Yoga aufrechtzuerhalten. Allen ist klar: Wenn Dagmars Neffe Kurt Lohmann alles erbt, ist es aus mit der Seniorenresidenz. An der gibt es zwar viel zu meckern, aber Bewohnerinnen und Bewohner wie Belegschaft wissen, was sie an ihr haben. Wie sich zeigt, hat Dagmar vorgebaut: Erbin ist ihre Nichte Ella aus Spanien, die das Haus erst verkaufen darf, wenn keiner der Bewohnerinnen und Bewohner mehr in der Villa wohnt. Aber Ella hat keineswegs vor, sich für ein Seniorenheim aufzuopfern. Da ohnehin gespart werden muss, fängt sie gleich mal an und entlässt Pfleger Sven. Die Mahlzeiten werden unattraktiver, Einzelzimmer abgeschafft und ein strenger Waschplan verhindert, dass zu häufig geduscht wird. Offensichtlich soll es für die Bewohnerinnen und Bewohner ungemütlich werden. Theo, Heinrich, Horst und Käthe wird klar: Ein Plan muss her.