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Viele Menschen im Südwesten leiden unter Straßenverkehrslärm, 76 Prozent der Bevölkerung ist der Verkehrslärm zu laut. Im Rahmen des Multimediaprojekts „Hier ist es zu laut!“ hat der SWR im April dieses Jahres zu einer Mitmach- und Messaktion aufgerufen, an der 400 Anwohnerinnen und Anwohner besonders belasteter Straßen teilgenommen haben. Sie haben auf Fragen des SWR geantwortet, von ihren Erfahrungen berichtet und eigene Videos und Messungen eingeschickt. Die Hochschule Karlsruhe wertet die Einsendungen aus.

Dauer
Sendedatum
Sendezeit
20:15 Uhr
Sender
SWR Fernsehen

30 Hilferufen von Menschen, die unter Straßenverkehrslärm leiden, sind SWR Reporterinnen und Reporter des Projekts „Hier ist es zu laut“ gefolgt und haben mit professionellem Equipment nachgemessen. Sie haben geprüft, wo genau die Auslösewerte für eine Lärmsanierung überschritten werden – und zeigen, dass der Verkehrslärm vielerorts eindeutig gesundheitsgefährdend ist. Mit diesen Ergebnissen konfrontiert das Rechercheteam Behörden, Politik und Automobilindustrie.

Die SWR-Messungen ergaben zum Teil erschreckend hohe Lärmergebnisse. (Foto: SWR, SWR - © SWR/Claus Hanischdörfer,)
Die SWR-Messungen ergaben zum Teil erschreckend hohe Lärmergebnisse. SWR - © SWR/Claus Hanischdörfer,

Die Doku begleitet lärmgeplagte Familien und prüft, ob die Behörden aufgrund der Messergebnisse aktiv werden. Schon jetzt hat das SWR Projekt dazu geführt, dass sich Anwohner zusammenschließen, Unterschriften für Lärmschutz sammeln und neue Protestformen entwickeln. Die Doku will herausfinden, warum eigentlich Sportwagen und Motorräder so laut sein dürfen und wie gut die Schallpegel-Tests bei der Zulassung der Fahrzeuge ist.

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