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Durch Entspannung und Ernährung gesund werden

Der Sommer ist vorbei und viele Supermärkte haben schon wieder ihre Weihnachtssüßigkeiten in den Regalen - verführerisch! Aber gesund halten uns die Kekse nicht. Mit unseren 5 Tipps halten Sie ihre Bikinifigur bis zum nächsten Sommer und bleiben fit!

1) Gemüse als Basis für die Gesundheit

Diverse Gemüsesorten drappiert (Foto: Colourbox, Foto: Colourbox.de - Sea Wave)
Foto: Colourbox.de - Sea Wave

Gemüse hat nicht nur wenige Kalorien und hilft dadurch sehr gut beim Abnehmen, es ist auch reich an Nährstoffen und Vitaminen. Mineralstoffe und Vitamine sind besonders wichtig um Zellen und Blutkörperchen aufzubauen. Auch sekundäre Pflanzenstoffe sind in Obst und Gemüse reichlich vertreten. Erst in den letzten Jahren wurden die entzündungshemmende und antibakterielle Wirkung bekannt. Durch ihre antioxidativen Wirkung sollen sie das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs senken können. Durch die fasrigen Ballaststoffe profitiert zusätzlich unsere Verdauung.

Leider kann unser Körper keine Nährstoffe, Vitamine und sekundären Pflanzenstoffe selbst produzieren, deshalb müssen wir sie über unsere Nahrung aufnehmen. Deshalb empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) pro Kopf mindestens 237 kg Obst und Gemüse im Jahr. Genauer sind es 146 kg Gemüse sein und nur 91 kg Obst.

2) Zucker ist nicht unser Freund

Zugegeben: Zucker schmeckt und seine Süße verführt uns gleich die ganze Tafel Schokolade zu essen, statt nur ein kleines Stück. Gerade durch den guten Geschmack fällt es uns auch sehr schwer davon weg zu kommen und macht uns sogar süchtig. In den Jahren 2016/17 aßen die Deutschen rund 93 Gramm pro Kopf täglich, in den Jahren 1950/51 lag der tägliche Konsum bei gerade einmal 79 g pro Kopf. Warum essen wir aber immer mehr Zucker? Er wird in vielen verschiedenen Nahrungsmitteln als Geschmacksverstärker zugesetzt und das nicht nur in Form von Haushaltszucker, sondern auch als Glukose-Fruktose-Sirup.

Fakt ist: zu viel Zucker macht krank, aber warum ist das so? Betrachten wir uns den Haushaltszucker einmal genauer: es ist Saccharose und die besteht zu je 50 % aus Glukose und Fruktose.

Diese beiden Einfachzucker werden komplett unterschiedlich verstoffwechselt. Während Glukose zu 80 % direkt in den Muskelzellen verbrannt wird, werden nur 20 % in die Leberzellen getragen und der größte Teil als Glykogen gespeichert, der zu einem späteren Zeitpunkt verbrannt werden kann. Nur ein ganz geringer Teil wird in Fett (VLDL) umgebaut - man nennt diesen Stoffwechselvorgang: „de novo lipogenesis“.

Bei Fruktose sieht es anders aus, denn sie kommt zu 100 % in die Leber, ohne Ausschüttung von Insulin. Das heißt, sie wird nicht - wie Glukose - als Glykogen gespeichert, sondern zu 100 % zu VLDL (Very Low Density Lipoprotein) umgebaut. Die Folge ist, dass die Leber verfettet. Dadurch steigen die Blutfettwerte gemeinsam mit dem Triglycerid-Spiegel. Durch die übermäßige Fettbildung werden die Zellen dann überlastet und entwickeln mit der Zeit eine Insulinresistenz, da zu viel Insulin ausgeschüttet wird. Beim gesamten Stoffwechselprozess entsteht als Endprodukt Harnsäure. Zu viel Harnsäure führt zu Gicht und blockiert die Proteinbiosynthese von L-Arginin. Dadurch entwickelt sich langfristig ein Bluthochdruck. Dieses Zusammenwirken von Symptomen nennen wir Metabolisches Syndrom.

3) Einfach mehr Wasser trinken

Frau trinkt Wasser aus Glas (Foto: Colourbox, Foto: Colourbox.de - Phovoir)
Foto: Colourbox.de - Phovoir

Im Schnitt trinken wir Deutschen am Tag 1 bis 1,5 Liter. Dabei ist Wasser eines der wichtigsten Stoffe, die wir benötigen. Je nach Körpergewicht sind mindestens 2 bis 3 Liter Pflicht. Der Körper braucht Wasser, besonders wenn wir arbeiten, Stress haben oder Sport machen. Vor allem sollten wir über den gesamten Tag verteilt trinken. Besonders morgens, nach einem ausgiebigen Schlaf, benötigt der Körper dringend Wasser. In den Abendstunden sollte man dagegen am wenigsten Trinken. Außerdem fördern wir durchs trinken die Blutbildung und unsere Körpertemperatur wird darüber geregelt, indem wir schwitzen.

4) Wer sich stresst wird alt

Ein Projekt jagt das nächste, die Zeit wird immer knapper und dann fällt noch ein Kollege aus und seine Projekte müssen auch noch fertig werden. Stress pur und an Entspannung ist gar nicht mehr zu denken. Am Ende des langen Arbeitstages wollen wir dann nur noch ins Bett. Die Entspannung beim Schlafen hilft uns wieder neue Energie zu tanken, aber wenn der Stress zum Dauerzustand wird, dann wird es gefährlich. Denn unser Körper schafft es nicht mehr zu entspannen und will nur noch die Flucht ergreifen. Wir werden krank und bekommen Ausschläge, Hauterkrankungen oder wir erleiden einen Burn-Out. Nur wie können wir die Stresshormone Adrenalin und Cortisol abbauen? Entspannung, Sport und kurze Pausen am Arbeitsplatz können helfen. Wichtig: Lieber jeden Tag 10 bis 15 Minuten zusätzlich zur Mittagspause, als nur eine lange Sporteinheit pro Woche, das ist am effektivsten.

5) Sport befreit und hält jung

Männlicher Körper beim Handteltraining (Foto: Colourbox, Foto: Colourbox.de - tofumax)
Foto: Colourbox.de - tofumax

Heute war es richtig stressig auf der Arbeit? Dann wäre Sport der ideale Ausgleich, anstatt auf der Couch zu rosten. Trotzdem bewegen sich nur knapp ein Viertel der Deutschen regelmäßig. Dabei gibt es so viele gute Gründe, warum wir Sport machen sollten: wir fördern den Aufbau und Erhalt von Muskulatur und Knochen, vermindern unseren Stress und fördern unser Immunsystem. Vor allem unser Geist profitiert. Denn Sport macht glücklich und steigert die Hirnaktivität. Deshalb ist es auch gut für unsere Gesundheit, denn Körper und Geist werden befreit. Nur Vorsicht: Wer es falsch macht, läuft Gefahr sich zu verletzten. Darum ist es gerade am Anfang ratsam sich einen Coach dazu zu nehmen, der einem alle Übungen zeigt und bei Bedarf korrigiert.

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