Finanzen

Steigende Energiepreise - was tun?

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Schon vor dem Angriff Russlands auf die Ukraine lagen die Preise für Heizöl, Erdgas und Strom so hoch wie lange nicht. Was können Verbraucher tun, um das Portemonnaie zu entlasten?

  1. Energie-Selbstversorger werden: Wohnungseigentümer können versuchen, sich langfristig unabhängiger zu machen durch Solaranlagen auf dem Dach oder Heizungsanlagen mit Wärmepumpen. Mit dem Solarstrom kann man auch wunderbar das E-Auto aufladen. Eine Investition in eine größere Solaranlage mit Speicher lohnt sich langfristig.
  2. Energie sparen: Die beste Energie ist natürlich diejenige, die man gar nicht erst verbraucht. Hauseigentümer oder Besitzer von Eigentumswohnungen können durch die energetische Sanierung von Fenstern, Wänden, dem Dach oder durch den Einbau einer neuen Heizungsanlage viel Energie sparen. Auch der Einsatz von stromsparenden Elektrogeräten hilft. LED-Glühbirnen senken den Verbrauch um bis zu 90%. Und im Zweifel hilft auch, Standby-Geräte einfach mal völlig abzuschalten.
  3. Energie taktisch einkaufen: Preisspitzen durch Krisen oder Kriege sind üblicherweise nur temporär. Der Winter ist fast zu Ende. Höchstwahrscheinlich werden die Preise zum Sommer hin wieder fallen. Wer noch ausreichend Heizöl im Tank hat, sollte jetzt abwarten und nicht in Panik zu Spitzenpreisen volltanken.
  4. Tank-Apps nutzen: Auch die Benzinpreise schießen in die Höhe. Hier kann ein Preisvergleich etliche Euro sparen. Mit Tank-Apps ist der Preisvergleich einfach möglich.
  5. Heizkostenzuschuss nutzen: Für Wohngeldempfänger hat die Bundesregierung einen Heizkostenzuschuss geplant. Man sollte sich nicht scheuen, diese Unterstützung in Anspruch zu nehmen.
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AUTOR/IN
SWR Fernsehen