Sommerzeit ist Beerenzeit!

Gesunde Kraftpakete frisch vom Strauch

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AUTOR/IN
Sabine Schütze

Beeren haben wenig Kalorien, viel Vitamin C und wichtige Mineralstoffe wie Kalium, Eisen und Magnesium. Täglich eine Portion Beeren hilft, Entzündungen im Körper zu hemmen.

Von Ende Mai bis Ende Oktober können Beeren in Deutschland frisch vom Strauch geerntet werden. So kommen sie reif und ohne lange Transportwege in den Handel oder auf den Wochenmarkt.

Himbeeren (Foto: Colourbox, Foto: Colourbox.de -)
Sommerhimbeeren werden ab Juli geerntet. Herbsthimbeeren starten einen Monat später und sind bis in den Oktober interessant. Foto: Colourbox.de - Bild in Detailansicht öffnen
Schwarze Johannisbeeren schmecken besonders intensiv. Thinkstock - Bild in Detailansicht öffnen
Stachelbeeren enthalten viel Pektin. Das ist gut fürs Gelieren bei der Marmeladenherstellung und nebenbei ein wertvoller Ballaststoff. Dank ihrer Schalen und dem Pektin sind Stachelbeeren genau wie die Johannisbeeren robuster und druckunempfindlicher. Sie lassen sich dadurch besser einfrieren. Foto: Colourbox.de - Bild in Detailansicht öffnen
Die Josta ist eine Kreuzung aus schwarzer Johannisbeere und Stachelbeere und wird botanisch den Stachelbeergewächsen zugeordnet. Die Reifezeit ist Mitte Juni bis Juli, die Früchte reifen nicht alle gleichzeitig. Imago/Volker Rauch - Bild in Detailansicht öffnen
Brombeeren in Schale Colourbox - Bild in Detailansicht öffnen
Aronia-Beeren werden ab August geerntet. Die Beere hat durch ihren hohen Anteil an Gerbsäure einen herb-süß-säuerlichen Geschmack und ist deshalb nicht zum Naschen geeignet, sondern wird bevorzugt verarbeitet. Deshalb sind auch frische Beeren eher selten auf dem Markt. Foto: Colourbox.de - Bild in Detailansicht öffnen

Tipps:

  • Die meisten Beeren sind empfindlich und können darum nur 1 – 2 Tage im Kühlschrank ungewaschen gelagert werden. Sie werden erst direkt vor dem Essen gewaschen. Nicht lange im Wasser liegen lassen!
  • Beeren sind perfekt zum Entsaften und zum Kochen von Marmelade und Chutneys. Einige robuste Arten eignen sich auch zum Einfrieren.
  • Wer möglichst wenig oder keine Spritzmittelrückstände essen will, der kauft Bio-Ware. Kontrollen belegen immer wieder, dass die unbelastet ist.
  • Heidelbeeren und Brombeeren können im Wald gesammelt werden, aber bitte nicht in Massen und nicht in Naturschutzgebieten. Sie sind auch Nahrung für die Wildtiere.
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Sabine Schütze