Wer jetzt handeln muss

3G-Abschaltung

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Bald ist es soweit: Die großen deutschen Mobilfunkanbieter schalten die letzten 3G-Frequenzen ab. Wer bisher über 3G (oder UMTS) mobil surft, sollte jetzt handeln.

Warum wird 3G abgeschaltet?

Was einst revolutionär schnell war, wurde mittlerweile durch die deutlich schnelleren Standards 4G (auch LTE genannt) und 5G überholt. Die alten 3G-Masten werden dabei vielfach für 4G oder 5G weiter genutzt - mit einer Art Update. Die Abschaltung des 3G-Netzes unterstützt daher den Ausbau der neueren schnelleren Mobilfunkstandards.

Woran merke ich, dass ich betroffen bin?

Wer bereits über 4G (bzw. LTE) oder 5G surft, für den ändert sich gar nichts. Steht aber im Handydislay oben grundsätzlich nur 3G bzw. UMTS, dann sollte man genauer hinschauen. Denn bald schon könnten die Daten aus dem Internet nicht mehr auf dem Handy landen. Taucht das Zeichen "4G" nicht auf, könnte dies übrigens auch an den Geräteeinstellungen liegen, wenn das schnellere Datennetz nicht aktiviert ist. Also unbedingt vorher die Einstellungen checken! In seltenen Fällen kann es auch sein, dass der bestehende Mobilfunkvertrag nur 3G beinhaltet.

Was kann ich tun, wenn ich betroffen bin?

Ermöglicht das Handy aus technischen Gründen keinen 4G-Empfang, dann hilft tatsächlich nur ein neues Smartphone, wenn man den Anschluss an das mobile Internet nicht verlieren möchte. Wenn es am veralteten Vertrag liegt, sollten Kunden ihre Mobilfunk-Anbieter kontaktieren und den Vertrag auf ein neueres Modell umstellen lassen. In der Regel kann man dabei sogar Geld sparen oder zumindest wesentlich mehr Leistung für sein Geld bekommen.

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Autor/in
SWR Fernsehen