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SENDETERMIN Mo, 26.12.2016 | 10:30 Uhr | SWR Fernsehen

Sie fehlen uns! - Verstorbene des Jahres 2016

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Für manche ist es nur eine kleine Notiz, eine Nachricht. Für andere eine schmerzhafte Zäsur. Der Tod eines Menschen löst unterschiedliche Reaktionen aus, je nach Nähe und Prominenz.
Im Südwesten sind im Laufe des Jahres 2016 zahlreiche Menschen gestorben. Auf einige schaut der 45-Minuten-Film "Sie fehlen uns - Verstorbene des Jahres 2016" noch einmal zurück. Wer waren sie, wie waren sie?
Es fehlen Prominente wie Lothar Späth, der ehemalige Ministerpräsident von Baden-Württemberg und spätere Wirtschaftsboss. Oder Rudi Altig, der in Remagen lebte und der auf dem Nürburgring Weltmeister im Radsport wurde. Wolfram Siebeck ist für immer gegangen, der Gourmet und streitbare Restaurantkritiker. Der frühere Bundespräsident Walter Scheel starb in seiner Wahlheimat Bad Krozingen. Wahlheimat für den Franzosen Pierre Boulez war Baden-Baden, wo er ganz am Anfang des Jahres auch starb, der geniale und radikale Komponist und Dirigent.
Aber auch weniger Bekannte und doch nicht minder Bedeutende haben eine Lücke hinterlassen - Artur Fischer aus Tumlingen zum Beispiel, großer Erfinder und Unternehmer: Dübel, Foto-Blitzwürfel, Fischer-Technik und so vieles mehr. Oder Annemarie Lindner, Gründerin der Naturkosmetikfirma Börlind in Calw. Hein Kröher aus Pirmasens - Teil des legendären Gesangsduos Hein & Oss. Peter Conradi aus Stuttgart, SPD-Politiker, Feingeist, Architekt, der smarte Mann mit der Fliege.
Auf diese Menschen und auf weitere, die seit diesem Jahr fehlen, blickt der Film im SWR Fernsehen. Vor allem auch auf Niklas, den 17-jährigen aus Bad Breisig, den eine brutale und unerklärbare Attacke wie aus dem Nichts traf und sein junges Leben löschte. Auch Niklas fehlt vielen Menschen.

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