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SENDETERMIN Mo, 4.1.2016 | 0:45 Uhr | SWR Fernsehen

Dokumentation Mythos Porsche 911

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Der 911 ist seit über 50 Jahren das Herzstück der Marke Porsche. Mehr als 820.000 Einheiten wurden bisher gebaut, sieben Generationen gibt es. Im Film schildern Besitzer und Sammler, was für sie die Faszination des bekanntesten Sportwagens von Porsche ausmacht.

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Wie die Zeit vergeht - sieben Generationen Porsche

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Foto: 911 T8 im Werkshof 1964, Prototyp 901-1.
Der Ur-Elfer startete 1963 auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt als Typ 901 und wurde dann 1964 zur Markteinführung in 911 umbenannt. Der Grund: Peugeot reklamierte die 0 in der Mitte für sich.

Foto: 911 T8 im Werkshof 1964, Prototyp 901-1.
Der Ur-Elfer startete 1963 auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt als Typ 901 und wurde dann 1964 zur Markteinführung in 911 umbenannt. Der Grund: Peugeot reklamierte die 0 in der Mitte für sich.

Foto: Porsche 911 S 2.7 Coupé, 1974.
Zehn Jahre später, 1973, hatten die Porsche-Ingenieure den 911 gründlich überarbeitet. Die zweite Generation, das sogenannte "G-Modell" hatte etwa Faltenbalg-Stoßstangen, um den Crashtest-Bedingungen in den USA zu genügen. Dazu gab es serienmäßige Dreipunkt-Sicherheitsgurte und Sitze mit integrierter Kopfstütze. Das "G-Modell" wurde länger gebaut als alle anderen Elfer-Generationen - von 1973 bis 1989.

Foto: 1988, 911 Carrera 4 Coupé, Typ 964
1988 präsentierte Porsche dann den zu 85 Prozent überarbeiteten 911 Carrera 4 (Typ 964). Äußere Kennzeichen waren die aerodynamischen Stoßfänger und der elektrisch ausfahrbare Heckspoiler. An Technik kamen ABS, Tiptronic, Servolenkung und Airbags hinzu. Statt der Drehstabfederung hatte das Fahrwerk Leichtmetall-Querlenker und Schraubenfedern. Und: Der Carrera 4 wurde erstmals von Beginn an mit Allradantrieb angeboten.

Foto: Porsche Typ 911 Carrera 3.6 Coupé, 1994
Der nachfolgende 911, intern 993 genannt, wurde 1993 vorgestellt. Er präsentierte sich mit integrierten Stoßstangen und einer flacheren Frontpartie durch den Wechsel von Rund- zu Polyellipsoid-Scheinwerfern. Die von 1993 bis 1998 gebaute Version war der letzte Elfer mit luftgekühltem Boxermotor.

Foto: Porsche Typ 911 Carrera 3.4 Coupé, 1998
Von 1997 bis 2005 lief der Typ 996 vom Band. Die Neuheit: Er wurde erstmals von einem wassergekühlten Boxermotor angetrieben. Auffälligstes Designmerkmal waren die Frontscheinwerfer mit integrierten Blinkern. Auch im Innenraum gab es ein völlig neues Interieur.

Bild: 2006, 911 Turbo Coupé, Typ 997
2004 präsentierte Porsche eine neue 911-Generation, die intern als Typenreihe 997 bezeichnet wurde. Mit den ovalen Klarglas-Frontscheinwerfern mit den Zusatzleuchten im Bugteil näherte er sich wieder dem traditionellen 911-Design an. Erheblich überarbeitet wurde auch das Fahrwerk.

Foto: 2012, 911 Carrera Coupé, Typ 991, 3,4 Liter
2011 folgte dann der intern 991 genannte Elfer. Er bekam ein komplett neues Fahrwerk mit geändertem Radstand, größerer Spurbreite und Reifen. Außerdem wurde beim Grundmodell Carrera der Hubraum auf 3,4 Liter verkleinert und die Hybrid Bauweise (Stahl/Aluminium) geändert. Ebenfalls neu: das weltweit erste manuelle Siebengang-Schaltgetriebe.

Vier Männer stehen bei einem Porsche

V.l.n.r.: Peter Falk, Herbert Linge, Hans Mezger, Eugen Kolb

Die Anfänge des Kultautos

Die sogenannten Väter des 911 - das sind Herbert Linge (Werksfahrer), Peter Falk (Fahrwerksingenieur), Hans Mezger (Motorenbauer) und Eugen Kolb (Karosseriezeichner) kommen noch einmal zusammen und erzählen von den Anfängen des Kultautos: Fast wäre aus dem 911er ein Viersitzer geworden.

Schauspieler Richy Müller im Seitenprofil am Steuer eines Porsche

Richy Müller


"Mein Kindheitstraum"

Auch Richy Müller, der SWR-Tatort-Kommissar, fährt nicht nur im Film sondern auch privat einen Porsche 911- "mein Kindheitstraum", sagt der ehemalige Werkzeugmacher. Walter Röhrl steigt auf dem Nürburgring in einen 911er, aus dem Geburts-Jahr 1964. "Porsche fahren", sagt er, "ist was für Männer, nicht für Bübchen".

Mann mit Dreadlocks und Basecap

Magnus Walker

"Der 911er ist meine Droge"

Die Amerikaner sind verrückt nach dem Porsche 911, dort verkauft das Unternehmen auch die meisten Modelle. Der verrückteste unter ihnen ist Magnus Walker. "Der 911er ist meine Droge und meine Religion. Manche gehen in die Kirche, ich gehe in meine Garage."

Klaus Bischof, als ehemaliger Museums-Chef der beste Kenner der Porsche Historie, ist unterwegs auf der Suche nach einem alten 911er. Im Elsass wird er fündig - Baujahr 1969, restaurationsbedürftig.

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