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Ferien bedeuteten keine Freizeit sondern harte Arbeit, denn es waren Ernteferien.

SENDETERMIN Di, 1.11.2016 | 20:15 Uhr | SWR Fernsehen

Kindheit auf dem Land

Im Film erzählen Zeitzeugen über ihre Kindheit auf dem Dorf Mitte des vergangenen Jahrhunderts, über ihr Aufwachsen zwischen ländlicher Idylle und harter körperlicher Arbeit.

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Ein Leben ohne Fernsehen, ohne Computer, manchmal sogar ohne elektrisches Licht. Viele, die noch Mitte des vergangenen Jahrhunderts auf dem Land aufgewachsen sind, haben es so erfahren. Und nicht nur das: Ganz selbstverständlich übernahmen Kinder harte körperliche Arbeit, hatten auf dem elterlichen Hof schon früh mitzuhelfen und übernahmen die Verantwortung gegenüber den jüngeren Geschwistern. Aber es gab auch die Freude daran, die Natur zum Spielplatz zu machen und viele Tiere um sich zu haben. Eine Kindheit auf dem Land vor 50, 60 Jahren, die sah auf jeden Fall sehr viel anders aus als heute. Davon erzählen in dem Film "Kindheit auf dem Land" ehemalige Land- und Dorfkinder, die im Südwesten aufgewachsen sind. Dazu gehört Georg Thoma aus dem Schwarzwald, der schon als junger Bub schwere Arbeit auf dem Hof der Eltern übernehmen musste, im Winter nur mit Skiern zur Schule kam und später als Olympiasieger im Skispringen zum Idol seiner Generation wurde. Oder Heinrich aus Lörrach, der mit elf Geschwistern aufwuchs und sich mit seinen Brüdern die Badehose teilte. Oder Christa Rödig, die im hohen Westerwald etwas länger auf den Frühling warten musste, dafür aber von da an für ein halbes Jahr das ganze Dorf als Spielwiese hatte.

Zusammen mit umfangreichen historischen Aufnahmen aus der Mitte des 20. Jahrhunderts und attraktiven Landschaftsaufnahmen bietet der Film eine anrührende Zeitreise zu den Kindheitserinnerungen der Menschen im Südwesten.

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