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SENDETERMIN Sa, 7.1.2017 | 12:15 Uhr | SWR Fernsehen

8000 Meilen bis Alaska

Von Maine nach North Dakota

Von Neuenglands felsiger Atlantikküste westwärts durch den Kontinent bis zum Pazifik und dann nach Norden bis zum Eismeer: Der langjährige Amerika-Korrespondent Klaus Scherer reiste einen Winter lang auf der nördlichsten Route seines Berichtsgebietes. Im ersten Teil der Reportage begleitet er eine Hummerfischerin vor Maines Insel Monhegan, die sowohl der Abwanderung als auch dem rauen Wetter trotzt, und besucht Farmer im romantischen Vermont, die Amerikas Trend zurück zum Kleinbetrieb anführen.
Das Team ist per Schiff, Hubschrauber und, an den Großen Seen, sogar auf Schneeschuhen unterwegs - und liefert eindrucksvolle Bilder sowohl der Großlandschaften des Kontinents als auch der Menschen, die dort oft sehr eigene Lebenswege gehen. Am Ende seiner ersten Reiseetappe trifft Scherer Rancher in North Dakota, die mit einem befreundeten Indianer des Sioux-Stammes die letzte Herde von Indianer-Pferden hüten.
"Selbst nach Jahren als USA-Berichterstatter faszinieren mich die Vielfalt und Schönheit der Natur und der aufreibende Alltag ihrer Bewohner immer wieder", so Grimme-Preisträger Scherer. "Solche Reisen lehren uns: Man muss die Hauptstadt Washington verlassen, um das Land besser zu verstehen." Frostiges Ziel der Trans-Amerika-Reise wird die Doppelinsel Diomede im Fadenkreuz von Datumsgrenze und Polarkreis sein, die teils in Alaska und teils in Russland liegt. "Aufregender war es nur im Hubschrauber unter den Niagara-Fällen, bilanziert Scherer, der an der Seite eines Rettungspiloten spektakulär die Felsenschlucht durchfliegt. "Auch mein Magen leistete da wahre Dreh-Arbeiten."

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